FC Dornbirn startet Mission Klassenerhalt

Sport / 28.06.2019 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
FCD-Trainer Markus Mader (Dritter von links) mit den Neuen, v. l.: Güney Akcicek, Lucas Bundschuh, Maurice Mathis, Timo Friedrich und Egzon Shabani. KNOBEL

Westligameister FC Mohren Dornbirn setzt weiter bewusst auf die Marke Vorarlberg.

Dornbirn Das Stadion Birkenwiese wird derzeit für die Weltgymnaestrada herausgeputzt, die Fußballer des FC Mohren Dornbirn indes sind am Donnerstag in das Unternehmen Klassenerhalt gestartet. Knapp einen Monat vor dem ersten Ligaspiel gegen die Lustenauer Austria (26. Juli) hat Headcoach Markus Mader seinen derzeitigen Kader erstmals zum Training gebeten. Nicht mit dabei waren noch Deniz Mujic, Christoph Domig und August Rusch. Das Trio weilt noch auf Urlaub. Dafür durfte der 51-jährige Meistermacher mit Egzon Shabani, Lucas Bundschuh, Maurice Mathis, Timo Friedrich und Eigenbau Güney Akcicek ein neues Quintett begrüßen. Der erste Test wartet schon am 2. Juli, wenn die Rothosen um 19 Uhr beim VfB Hohnemes gastieren.

Drei Wochen Pause

„Wir hatten eine längere Meisterschaft“, begründete Mader den – gegenüber Altach und Austria Lustenau – um zehn Tage späteren Trainingsstart. „Die Spieler hatten die dreiwöchige Pause dringend benötigt. Jetzt bleiben noch vier Wochen bis zum Start. Das ist zwar nicht so viel, aber es sollte reichen“, ergänzte Mader. Zumal er auf einen großen Stamm zurückgreifen kann.

„Wir haben noch vier Wochen Zeit. Das ist nicht so viel, aber es sollte reichen.“

Markus Mader, Trainer FC Mohren Dornbirn


Hinsichtlich der bisherigen Kaderentwicklung ist der Coach ebenfalls zufrieden. „Wir haben uns bewusst punktuell verstärkt. Das ist uns, so glaube ich, gut gelungen.“ An der Philosophie, vor allem auf Spieler aus Vorarlberg zu bauen, soll sich beim FCD nicht viel ändern. Auch hinsichtlich des Spiels will Mader auf große Veränderungen verzichten. Mit Ballbesitzfußball und einer offensiv angelegten Taktik hatte sich Dornbirn in der Westliga zur Meisterschaft geschossen. Darauf will der Coach nun aufbauen. Allerdings verbleiben ihm nur drei Testspiele, um bis zum Start die ideale Formation zu finden. Mader: „Der Konkurrenzkampf ist groß, denn auf vielen Positionen sind wird nun doppelt besetzt.“

Bewusstes Handeln

Seitens der Geschäftsführung verweist das Duo Peter Handle (Sport) und Andreas Genser (Finanzen) voller Stolz darauf, dass 18 der derzeit 23 Kaderspieler aus Vorarlberg stammen. Mit Florian Prirsch, Anes Omerovic, Franco Joppi, Felix Gurschler und Deniz Mujic dürfen sich sicher fünf Spieler, die aus dem FCD-Nachwuchs stammen, Hoffnungen auf einen Stammplatz in der neuen Meisterschaft machen. Verloren hat man mit Lukas Hefel (Bizau), Marvin Bischoff (Rankweil) und Pascal Tapfer (Hard) bislang drei Spieler. VN-Tk