Japan-Podium für Auer der Durchbruch

30.06.2019 • 17:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Tiroler ist mit Platz drei in Sugo in japanischer Super Formula angekommen.

spielberg „Ich glaube schon, dass das ein Durchbruch war“, berichtete Auer am Formel-1-Wochenende in Spielberg. Der Tiroler fährt nach vier Jahren DTM seit diesem Jahr wieder in einer starken Formel-Serie und ist darüber sehr glücklich.

„Weil es letztlich doch meine große Liebe ist“, betonte der 24-jährige Neffe des ehemaligen Formel-1-Stars Gerhard Berger, der in seinen Anfangszeiten auch Formel 3 gefahren ist und im Sommer 2017 Formel-1-Tests in Ungarn absolviert hat. Im relativ neuen B-max-Team sei ein Podium so früh in der Saison ein absoluter Erfolg, so Auer. Geschlagen geben musste er sich im Sugo Sportsland nur den beiden Japanern Naoki Yamamoto und Kamui Kobayashi. „Die beiden sind die absoluten Superstars dort“, weiß Auer. Gelernt hat er auch, dass Racing in Japan anders funktioniert als in Europa. Nicht nur, weil es kein DRS gibt und Nachtanken vorgeschrieben ist. „Blaue Flaggen gibt es dort fast nur für den Führenden. Nicht aber für jene, die weiter hinten überholen wollen.“ So etwas müsse man sich in Japan erst erarbeiten, hat Auer begriffen. „Die japanischen Teams fahren auf richtig hohem Niveau und die japanischen Fahrer geben den Ton an.“

Nach dem Podestplatz im dritten Saisonrennen ist Auer in der Meisterschaft Sechster. „Zum Gewinnen gehört viel. Aber ich sehe uns jetzt doch als Top-5-Kandidaten“, gibt er sich für die restliche Meisterschaft optimistisch. Die Super Formula sei eine der härtesten internationalen Meisterschaften und man komme mit Sicherheit als besserer Fahrer zurück, ist Auer überzeugt.