Mit einem Wandertag in Brand startet Fußball-Bundesligist Altach in das Trainingslager

30.06.2019 • 19:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Torlos endeten die Testspiele der Vorarlberger Profiklubs, so auch die Partie der Lustenauer Austria in Schwarzenberg gegen eine Vorarlberger Auswahl (Bild). STIPLOVSEK

Cashpoint Altach spielte in Luzern 0:0, für die Austria endete die Lech-Woche mit einem 0:0 in Schwarzenberg.

Schwarzach Von Luzern kommend ging es für die Spieler des Cashpoint SCR Altach gestern direkt weiter ins Brandnertal. Mit einer Wanderung begann das fünftägige Trainingslager der Elf von Alex Pastoor. Mit dabei sein wird heute auch Christian Uhl. Zusammen mit dem Sportpyschologen wird die Mannschaft einen Teambuildingtag absolvieren. Daneben warten Einheiten am Sportplatz in Bürs sowie ein Mediennachmittag.

Zwei Testspieler

Mit dabei sind mit Aljaz Casar und Philipp Schmiedl auch zwei Testspieler. Während Ersterer schon länger Trainingsgast in Altach ist und gegen GC Zürich auch schon einen Einsatz verbuchte, ist der 21-Jährige aus dem Burgenland erst seit Freitag bei der Mannschaft. Der Innenverteidiger stand zuletzt bei den Juniors aus Oberösterreich unter Vertrag. Bei Casar könnte es in den nächsten Tagen mit einem Vertrag klappen, zumal der junge Slowene bislang einen guten Eindruck hinterließ.
Das Spiel gegen den FC Luzern wurde von den Altachern dominiert. Allein die Chancenauswertung war auch im zweiten Test nicht zufriedenstellend. Am Ende stand ein 0:0, auch weil Trainer Pastoor nach einer Stunde die Mannschaft durchmischte. Damit wartet Altach weiter auf den ersten Testspieltreffer. Spielerisch hingegen zog der Niederländer vor dem Trainingslager eine zufriedenstellende Bilanz. Auch weil sich die Red-Bull-Leihgabe Ousmane Diakité (18) überraschend schnell ans Gefüge anzupassen vermochte. Nicht mit dabei waren die angeschlagenen Leonardo Zottele und Torhüter Reuf Durakovic.

Erster Test torlos

Für die Lustenauer Austria endete das Trainingslager in Lech mit einem ersten Test. In Schwarzenberg erreichte die Mannschaft gegen eine Auswahl Vorarlberger Spieler ein 0:0. Mit dabei waren mit Kristijan Makovic (23) und Leo Mikic (22) auch zwei Spieler des Lokalrivalen FC Lustenau sowie die Austria-Amateure-Spieler Robert Gjergjaj (19) und Ismet Osmani (18). Das 0:0 war letztendlich zwar ergebnistechnisch nicht zufriedenstellend, wie Trainer Gernot Plassnegger festhielt, dennoch war es für ihn ein gelungener Abschluss der Trainingswoche. „Es war ein sehr aufschlussreiches Spiel“, meinte der 41-jährige Coach, weshalb für ihn das Ergebnis nach der fitness-intensiven Woche nur zweitrangig war. Vor allem in Sachen Spielorganisation sowie Spielabläufe werde man in den kommenden Wochen arbeiten müssen. „Da gibt es einiges zu verbessern, was aber angesichts der vielen neuen Spieler auch normal ist“, so der Austria-Trainer. Schon diese Woche gibt es mit den Testspielen gegen Atromitos Athen (Dienstag, 18 Uhr in Lustenau) und FC Vaduz (Samstag) zwei Gelegenheiten, sich weiter zu verbessern. Insgesamt testet die Austria noch viermal, ehe dann mit der Cuppartie bei Stadl-Paura die Pflichtspielserie beginnt.

Aus eins mach drei

Mit Kyle Brandon Butler kam auch erneut ein junger Spieler aus Jamaika zum Einsatz. Für Sportchef Christian Werner ein Spieler, der „gut passt und Potenzial hat“. Nach Amoy Brown (22) könnte damit schon bald ein zweiter Spieler vom Inselstaat aus der Karibik im Kader der Grün-Weißen aufscheinen. Der 21-jährige Butler, ein offensiver Mittelfeldspieler, war in der Vorsaison noch bei Ligarivale FC Juniors unter Vertrag gestanden.


Dank der Kooperationsgeschichte mit der Phoenix Sports Management&Football Academy könnte laut Werner noch ein weiterer Jamaikaner nach Lustenau kommen. Dabei handelt es sich um einen weiteren Stürmer, der zuletzt in der Slowakei beim FK Senica unter Vertrag stand. 13 Spiele absolvierte Kevaughn Atkinson (23) für den Klub aus der höchsten slowakischen Liga. Dabei gelangen dem sprintschnellen Angreifer sechs Treffer.