15-jährige Cori Gauff beeindruckt die Massen

Sport / 02.07.2019 • 20:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nach ihrem Sieg gegen Venus Williams in der ersten Runde der diesjährigen Auflage von Wimbledon brachen bei Cori Gauff (Bild) alle Dämme.REUTERS
Nach ihrem Sieg gegen Venus Williams in der ersten Runde der diesjährigen Auflage von Wimbledon brachen bei Cori Gauff (Bild) alle Dämme.REUTERS

Die 2004 geborene US-Amerikanerin warf Venus Williams aus dem Bewerb.

London Als Cori Gauff am 13. März 2004 das Licht der Welt erblickte, hatte ihre Erstrundengegnerin bereits zwei ihrer bisherigen fünf Wimbledon-Titel in der Tasche. Das hinderte die heute 15-Jährige aber nicht daran, am ersten Tag der diesjährigen Auflage von Wimbledon mit ihrem souveränen Sieg von 6:4, 6:4 über ihre Landsfrau Venus Williams (39) einiges an Aufsehen zu erregen.

„Ich will die Größte werden“

Scheinbar ungläubig jubelte Gauff am modernisierten Court 1. Ein Sieg sei für sie an dieser Stelle aber gar nicht so unerwartet gewesen: „Ich war nur überrascht, weil so viele für mich geschrien haben. Ich habe nie auf solch einem großen Platz, wie hier in London, gespielt.“ Aufgrund der späteren Stunde war der große Interviewraum beim Termin mit Gauff nicht gerammelt voll. Die Teenagerin beeindruckte auch hier mit einem selbstsicheren Auftreten und ihrer Zuversicht, was das Sportliche betrifft. „Ich will die Größte werden. Mein Vater hat gesagt, dass ich das kann, als ich acht Jahre alt war. Wenn ich mir gegen Venus vorgenommen hätte, nur ein paar Games zu holen, hätte ich nicht gewonnen.“

Und was wünscht sich Gauff für den weiteren Verlauf des Turniers? „Mein Ziel ist es, das Turnier zu gewinnen. Ich meine, es ist nur ein Turnier. Ich habe schon viele davon gespielt. Sicher ist es ein bisschen anders, aber jetzt relaxe ich mal vor Runde zwei.“ In dieser wird sie am Mittwoch auf die doppelt so alte Magdalena Rybarikova treffen, die zuvor die Slowakin Aryna Abalenka schlug.

Vor der Auslosung hatte sich Gauff ein Duel mit einer der Williams-Schwestern gewünscht: „Ich war supergeschockt, habe mein absolutes Traumlos bekommen und habe dann auch noch gegen Venus Villiams klar gewonnen.“