Geldstrafe für Australier Tomic

Sport / 04.07.2019 • 22:28 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bernard Tomic muss seine Erstrundengage als Strafe ablegen.Reuters
Bernard Tomic muss seine Erstrundengage als Strafe ablegen.Reuters

London Der australische Tennisprofi Bernard Tomic ist beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon wegen eines lustlosen Auftritts in seiner Erstrundenbegegnung mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt worden. Wie der Turnierveranstalter mitteilte, muss der 26-Jährige eine Summe von 45.000 Pfund (50.140 Euro) zahlen. Das entspricht exakt der Prämie für die Teilnahme an Runde eins beim Rasen-Klassiker in London.

In den Statuten der All-England-Championships ist festgelegt, dass Spieler mit ihrer Leistung „professionelle Standards“ erfüllen müssen. Das sei bei Tomic nicht der Fall gewesen. Der in Stuttgart geborene Tennis-Rüpel, der in seiner Karriere schon mehrfach mit seinem Verhalten für Kontroversen sorgte, hatte seine Auftaktpartie in nur 58 Minuten 2:6, 1:6, 4:6 gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga verloren. Es war das zweitkürzeste Match der Wimbledon-Geschichte.