„Kletterer“ haben Bonussekunden am Berg im Visier

Sport / 04.07.2019 • 18:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Brüssel Bei der 106. Auflage der Tour de France gibt es einige Neuerungen. Vor allem die Einführung von Bonussekunden auf acht Berg­etappen könnte am Ende in der Gesamtwertung eine entscheidende Rolle spielen. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Bonussekunden Um den Kampf um das Gelbe Trikot spannender zu machen, hat die Tour de France bei acht markanten Bergwertungen, wie etwa dem Col du Gali-

bier

oder dem Iseran-Pass, Bonussekunden eingeführt. Acht, fünf und zwei Sekunden werden dann an die besten drei Kletterer verteilt, was für die Anwärter auf den Gesamtsieg interessant sein dürfte. Dazu gibt es noch wie bisher zehn, sechs und vier Sekunden für die besten drei Fahrer jeder Etappe.

Neue Etappenorte Drei Städte werden in diesem Jahr erstmals von der Tour angesteuert: Binche, Saint-Dié-des-Vosges und Pont du Gard.

Gelbes Trikot Anlässlich der Einführung des Gelben Trikots vor 100 Jahren wird der Dress des Spitzenreiters jeden Tag ein unterschiedliches Design aufweisen – teils mit berühmten Fahrern, Monumenten oder historischen Bergpässen. Bei der 13. Tour 1919 wurde erstmals das Maillot jaune vergeben.

Teams An einige Team-Namen müssen sich die Radsport-Fans erst noch gewöhnen. So hat das Chemie-Unternehmen Ineos erst Anfang Mai den jahrelangen Namensgeber Sky beim briti-

schen

Top-Rennstall

um Vorjahressieger Geraint Thomas abgelöst. Aus dem BMC-Rennstall,

dem Team um Olympiasieger

Greg van Avermaet, ist CCC geworden. Dazu sind weitere Sponsoren wie Total, Visma oder Deceuninck hinzugekommen.

Vogesen Schon am sechsten Tag kommt es in diesem Jahr zur ersten Bergetappe, wenn es in die Vogesen geht. Zwischen Mülhausen und La Planche des Belles Filles wurden gleich sieben Bergwertungen, darunter vier der ersten Kategorie, eingebaut.