Rast besiegt den Fluch am Norisring

06.07.2019 • 19:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der in Bregenz wohnhafte René Rast holte sich den Sieg am Norisring.VN

Der Wahl-Bregenzer René Rast besiegt persönlichen Norisring-Fluch mit dem dritten Saisonsieg und einem Rekord in der DTM.

Markus Krautberger

Nürnberg Audi-Pilot verwies am Samstag auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs von Nürnberg seine Verfolger mit einem zuvor noch nie erreichten Vorsprung von 34,4 Sekunden auf seinen Markenkollegen Nico Müller aus der Schweiz sowie dem Schweden Joel Eriksson (BMW) auf die weiteren Plätze.

Zudem baute der in Bregenz wohnhafte zweifache Familienvater, der zuvor am Norisring noch nie in die Punkteränge gefahren war, seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung auf 21 Punkte aus. Rast führt mit 118 Zählern vor Müller (97) und BMW-Pilot Philipp Eng aus Österreich (91), der am Samstag auf dem siebten Platz landete.

Eigentlich war das Rennen schon vor der ersten Kurve vorbei

René Rast, DTM-Pilot

„Eigentlich war das Rennen schon vor der ersten Kurve vorbei“, sagte Rast nach seinem 13. Sieg in der DTM. Der Mindener hatte seinen Wagen abgewürgt und ließ das Feld an seinem Boliden vorbeiziehen. Als Letzter steuerte er gleich die Box an. „Es war für uns der beste Moment zum Reifentausch. Und es war Glück, dass gleich darauf das Safety Car zum Einsatz kam. Das war perfektes Timing.“ So konnte Rast – wie beim Saisonauftakt auf dem Hockenheimring – eine Aufholjagd starten und während der Safety-Car-Phase zum Feld aufschließen.

„Durch das Safety Car habe ich zwischen 30 und 40 Sekunden gewonnen“, sagte Rast. Denn die vor ihm befindlichen Fahrer mussten noch ihren Pflichtstopp absolvieren, der sie etwa 40 Sekunden kostete, die Rast zur Eroberung der Spitze und zum Erfolg nutzte. Den Siegerpokal überreichte ihm Top-Model Lena Gercke. Am Sonntag will Rast „ein hoffentlich besseres Qualifying“ hinlegen. „Heute habe ich doch extrem geflucht. Deshalb ist das Ergebnis gigantisch.“

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