Zehn von zehn für Marquez auf dem Sachsen-Ring

Sport / 07.07.2019 • 19:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Spanier Marc Marquez stellte auf dem Sachsenring einmal mehr seine Dominanz in der MotoGP unter Beweis und gewann zum zehnten Mal.ap
Der Spanier Marc Marquez stellte auf dem Sachsenring einmal mehr seine Dominanz in der MotoGP unter Beweis und gewann zum zehnten Mal.ap

Spanischer Weltmeister nach siebtem Erfolg alleiniger
Rekordhalter.

Hohenstein-Ernstthal Marc Marquez bleibt der König von Sachsen. Der MotoGP-Weltmeister aus Spanien krönte sich mit seinem siebten Sieg auf dem Sachsenring zum alleinigen Rekordmann. Seit 2010 ist der Honda-Pilot dort in zehn Rennen und drei verschiedenen Klassen ungeschlagen. Gestern fuhr er ungefährdet vor Landsmann Maverick Vinales (Yamaha) und dem Briten Cal Crutchlow seinen fünften Saisonsieg ein.

Vorsprung ausgebaut

Sichtlich entspannt und mit verschränkten Armen rollte der Dominator über die Ziellinie. Mit der „perfekten Strategie“, wie er nachher meinte, hatte er den Italiener Giacomo Agostini und dessen sechs Sachsenring-Siege endgültig überflügelt. Marquez hält nun bei insgesamt 75 GP-Erfolgen (49 in der MotoGP), sein Vorsprung in der Gesamtwertung der Königsklasse beträgt 58 Punkte auf Verfolger Andrea Dovizioso. Der Italiener wurde Fünfter. „Alles lief nach Plan. Die letzten Runden hatte ich sogar Zeit, über das schöne Wochenende von meinem ebenfalls siegreichen Bruder Alex und mir nachzudenken, und das Rennen ganz einfach zu genießen“, sagte Marquez in Anspielung an Alex Marquez‘ Erfolg in der Moto2. Dieser hatte sich mit seinem vierten Saisonsieg die WM-Führung von Tom Lüthi (Sui) zurückgeholt.

MotoE-Premiere

Der finnische Motorrad-Pilot Niki Tuuli hat das Auftaktrennen der neuen Elektroserie MotoE auf dem Sachsenring gewonnen. Im ersten von sechs Saisonläufen setzte sich der 23-Jährige nach einem Rennabbruch durch. Nur fünf von sieben geplanten Runden wurden absolviert, nachdem der Italiener Lorenzo Savadori gestürzt war. Die MotoE geht in diesem Jahr erstmals im Rahmen der Straßen-Weltmeisterschaft an den Start. Zwölf Teams und insgesamt 18 Fahrer sind dabei. Die 147 PS starken Maschinen, alle Piloten fahren eine Energica Ego Corsa, sind bis zu 250 km/h schnell.

„Alles lief nach Plan. Die letzten Runden hatte ich die Zeit, das Rennen zu genießen.“

Motorrad

GP von Deutschland in Hohenstein-Ernstthal

MotoGP 30 Runden á 3,671 km/110,13 km

1. Marc Marquez (ESP) Honda  41:08,276 Min.

2. Maverick Vinales (ESP) Yamaha  + 4,587 Sek.

3. Cal Crutchlow (GBR) Honda  + 7,741

4. Danilo Petrucci (ITA) Ducati  + 16,577

5. Andrea Dovizioso (ITA) Ducati  + 16,669

6. Jack Miller (AUS) Ducati  + 16,836

WM-Stand nach 9 von 19 Rennen: 1. Marquez 185 Pkt., 2. Dovizioso 127, 3. Petrucci 121, 4. Alex Rins 101, 5. Vinales 85

Moto2  28 Runden á 3,671 km/102,788 km

1. Alex Marquez (ESP) Kalex  39:35,101 Min.

2. Brad Binder (RSA) KTM  +1,208 Sek.

3. Marcel Schrotter (GER) Kalex  + 1,630

4. F. Di Giannantonio (ITA) Speed Up  + 4,116

5. Thomas Lüthi (SUI) Kalex  + 5,191

6. Augusto Fernandez (ESP) Kalex  + 6,332

WM-Stand nach 9 von 19 Rennen: 1. Alex Marquez 136 Punkte, 2. Lüthi 128, 3. Fernandez 102

Moto3  27 Runden á 3,671 km/99,117 km

1. L. Dalla Porta (ITA) Honda  39:29,348 Min.

2. Marcos Ramirez (ESP) Honda  + 0,072 Sek.

3. Aron Canet (ESP) KTM  + 0,120

4. Romano Fenati (ITA) Honda  + 0,185

5. Raul Fernandez (ESP) KTM  + 0,323

6. John McPhee (GBR) Honda  + 0,445

WM-Stand nach 9 von 19 Rennen: 1. Lorenzo Dalla Porta (ITA) Honda 125, 2. Canet 123 Punkte, 3. Niccolo Antonelli (ITA) Honda 87