Bike-Spaß für das Ski-Ass

09.07.2019 • 20:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Marcel Hirscher erfüllte sich einen Traum. Der Ski-Weltcupsieger war in Spielberg mit Fahrlehrer Johann Zarco auf einem Moto-GP-Renner unterwegs. gepa
Marcel Hirscher erfüllte sich einen Traum. Der Ski-Weltcupsieger war in Spielberg mit Fahrlehrer Johann Zarco auf einem Moto-GP-Renner unterwegs. gepa

Marcel Hirscher versuchte sich in Spielberg auf einer MotoGP-Maschine.

Spielberg „Ein Traum ging in Erfüllung“, sagte Marcel Hirscher nach zweieinhalb Tagen Motorrad-fahren auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg. Nach einem Moto2-Bike am Montag stieg er gestern auf eine MotoGP-Maschine und beschrieb die Beschleunigung beim Pressegespräch: „Mensch und Maschine sind schon weg, der Geist ist hinterher.“ Hirschers Fahrlehrer war KTM-Pilot Johann Zarco.

Der Ski-Star und passionierte Motocross-Fahrer schilderte, dass er nach dem ersten Starten des MotoGP-Bikes „Riesenrespekt“ hatte, denn er wusste, dass es im Vergleich zur Moto2-Maschine „wieder was ganz Anderes“ war. „Es war das Ärgste, das ich je erlebt habe, was die Beschleunigung betrifft.“ Er habe gespürt, was die MotoGP-Piloten leisten: „Im Fernsehen sieht das ganz anders aus.“ Mit einer rund 270 PS starken Maschine mit gerade einmal 170 Kilo zu fahren, „war ein Moment, der neben dem täglichen Geschäft am meisten begeistert“ habe, so das Ski-Ass. Mit den Knien auf den Boden traute sich Hirscher trotz der Hilfe von Zarco nicht. Ihm als Motocrossfahrer das Motorradfahren beizubringen, sei laut Hirscher, „wie einem Deutschen das Skifahren zu lernen“. Als Hobby könne er sich Straßenmaschinen durchaus vorstellen.

Über die Wintersaison wollte Hirscher nicht sprechen, Parallelen konnte er dennoch ziehen: „Das Skifahren half mir beim Motorradfahren – vorsichtig und bedacht sein. Beim Skifahren fährt die innere Uhr mit: „Ich habe die letzten zehn Jahre auf die Zeit geschaut. Das hier sollte einfach nur Spaß machen.“

„Das Skifahren half mir beim Motorradfahren – vorsichtig und bedacht sein.“