Christoph Lampert bei der Berg-EM in Trento auf Platz zwei

09.07.2019 • 09:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Christoph Lampert fand am Bergrennen von Trento nach Bondone Gefallen, wurde in der Gesamtwertung Achter, landete ins einer Klasse auf Rang zwei. Noger
Christoph Lampert fand am Bergrennen von Trento nach Bondone Gefallen, wurde in der Gesamtwertung Achter, landete ins einer Klasse auf Rang zwei. Noger

Christoph Lampert bei der Berg-EM in Trento stark.

Trento Das Bergrennen von Trento nach Bondone (Ita) zählt zu den Klassikern im Kalender der FIA-Europameisterschaft und ist die längste Bergstrecke in Europa. Die 17,3 Kilometer lange Strecke hat eine Höhendifferenz von 1350 Meter und wird von den Profis als „schlimmer als die Nürburgring Nordschleife“ eingestuft. Durch die extreme länge der Strecke ist eine Vorbereitung sehr schwierig und es können praktisch nie alle Kurven vom Streckenverlauf eingeprägt werden. Ausnahme: Man trainiert schon eine Woche vorher vor Ort, wie die Lokalmatadore. So hatte es Christoph Lampert nicht leicht gegen seine Dauerrivalen anzukämpfen. Die Strecke verzeiht keine Fehler, diese schlagen sich sofort auf die Fahrzeit nieder. Da nur ein Rennlauf absolviert wird gibt es keine Korrekturmöglichkeit.
Der 37-jährige Feldkircher vom „Rauch Powerteam“ schlug sich mit seinem schnellen Osella FA30 Zytek wacker im Tümpel der Konkurrenz. Extreme wechselnde Wetterbedingungen machten aus dem Wettbewerb ein Lotteriespiel, ein Lotteriespiel von Regen, Gewitter und trockene Fahrbahn schaffte ungleiche Bedingungen, sodass sich das Resultat etwas verzerrt darstellt. Lampert, der die „Kapfgarage“ mit seinem Partner Fabio Dolinar in Gisingen führt, schaffte in seiner Klasse E2-SS einen zweiten Platz hinter seinem italienischen Teamkollegen Christian Merli. Im Gesamtklassement war es der achte Platz von 320 gemeldeten Teilnehmern. Manfred Noger