Emser hackeln auf dem Tiroler Weg

Sport / 09.07.2019 • 22:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Heimo Lindner (M.) bleibt Coach beim SC Hohenems, unterstützt wird er auf der Trainerbank von Martin Mallinger (l.) und Martin Vidmar.hsc
Heimo Lindner (M.) bleibt Coach beim SC Hohenems, unterstützt wird er auf der Trainerbank von Martin Mallinger (l.) und Martin Vidmar.hsc

Schlittschuhclub spielt wieder in der Nachbarliga mit.

Hohenems Die neue dritte österreichische Eishockeyliga ist schon wieder Geschichte, ehe sie begonnen hat. Nach nur einem Jahr konnten die interessierten Klubs keinen gemeinsamen Nenner für eine Meisterschaft finden, die Amateur Hockey League (ÖAHL) wird vorläufig nicht fortgesetzt.

Der SC Hohenems hatte sich ebenfalls für eine Teilnahme an der österreichweiten Titeljagd interessiert. „Es waren finanzielle, organisatorische und infrastrukurelle Gründe, die am Ende nicht bei allen zusammengepasst haben“, erzählt, Ems-Obmann Michael Töchterle. Zehn bis 14 Vereine hätten aber ihr Interesse bekundet.

Der SC Hohenems schließt sich in der kommenden Saison der „Tirolerliga“ an. EHC Kundl Crocodiles, WSG Wattens Penguins, HC Kufstein Dragons, EHC Weerberg, SPG Imst/Ehrwald, SV Silz, EC Telfs und der EHC Mils sind die weiteren Tielnehmer. Gespielt wird eine einfache Hin- und Rückrunde mit einem anschließendem Play-off. Pro Team ist jeweils ein Nicht-Tiroler bzw. Nicht-Vorarlberger einsatzberechtigt, Transferkartenspieler sind keine erlaubt.

Trainerteam steht

In Hohenems ist der Kader, eigentlich auf die ÖAHL ausgerichtet, unter Dach und Fach. „Wir werden mit einer Mannschaft von rund 20 Spielern in die neue Saison starten“, so Sportchef Heimo Lindner, der weiter auch das Traineramt ausübt. Unterstützt wird er dabei wie bisher von Martin Vidmar sowie neu von Martin Mallinger. „Martin wird unser Trainerteam unterstützen und dort weitere Erfahrungen sammeln“, freut sich Obmann Töchterle über den Wechsel von Mallinger vom Eis auf die Bank. VN-ko