Team Vorarlberg auch am Glockner stark

10.07.2019 • 17:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Team-Vorarlberg-Fahrer Patrick Schelling fuhr auf der Königsetappe Richtung Großglockner lange im Spitzenfeld mit. Am Ende reichte es für den elften Platz.GEPA

Nur zwei Radteams stärker als die Equipe aus dem Ländle.

Markus Krautberger

Fuscher Törl Das Team Vorarlberg Santic konnte seine starke Stellung bei der diesjährigen Österreich-Radrundfahrt erneut unter Beweis stellen. Auf der Königsetappe von Radstadt über den Dientner Sattel hinauf auf Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, waren nur die World-Tour-Teams Dimension Data und CCC besser als das Team Vorarlberg. Am Ende der Etappe fuhr der Spanier Jose Manuel Diaz auf den zehnten Platz vor Teamkollege Patrick Schelling (Sui). Den Sieg holte sich der Belgier Ben Hermans ( Israel Cycling Academy) vor Ben O’Connor (Aus/Dimension Data) und Winner Anacona (Col/Moviestar). Auf den 103 Kilometern davor lieferte sich das Team Vorarlberg lange einen harten Kampf an der Spitze. Jannik Steimle (D) holte noch an der ersten Sprintwertung einen Punkt für das Team, danach unterstützten alle Schelling auf dem Weg auf den Großglockner. Aber nach dem Dientner Sattel, am Aufstieg auf Österreichs höchsten Berg, erhöhten die Spitzenteams wie Gazprom oder Moviestar noch einmal das Tempo, sodass Schelling und Diaz bis zum Ziel abreißen lassen mussten. Schlussendlich durfte Team- Vorarlberg-Geschäftsführer Thomas Kofler aber noch über Punkte von Colin Stüssi (Sui/21.) und Daniel Geismayr, der auf der dritten Etappe mit unglaublichen 118 km/h „geblitzt“ wurde, (Aut/24.) jubeln.

Daniel Geismayr wurde auf der dritten Etappe mit 118 km/h geblitzt. Die Etappe auf den Großglockner beendete der Team-Vorarlberg-Fahrer auf Rang 24.gepa
Daniel Geismayr wurde auf der dritten Etappe mit 118 km/h geblitzt. Die Etappe auf den Großglockner beendete der Team-Vorarlberg-Fahrer auf Rang 24.gepa

Starke Auftritte

Ein Prologsieg in Wels, zwei zweite Plätze, einmal Rang fünf, zwei Tage im Leader-Trikot der Rundfahrt – das Team Vorarlberg zeigt bis dato eine beeindruckende Performance und tolle Platzierungen. Und für die nächsten Tage verspricht Schelling noch einen Angriff: „Am Kitzbüheler Horn werde ich alles für den Sprung nach vorne geben.“

Ben Hermans krönte sich zum ersten belgischen Glocknerkönig seit Frank Vandenbrouke 1997.gepa
Ben Hermans krönte sich zum ersten belgischen Glocknerkönig seit Frank Vandenbrouke 1997.gepa