Team Vorarlberg überzeugt weiter als Mannschaft

Sport / 10.07.2019 • 21:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Daniel Geismayr raste 118 km/h auf Etappe drei und schaffte in der vierten Rang 24. gepa
Daniel Geismayr raste 118 km/h auf Etappe drei und schaffte in der vierten Rang 24. gepa

Nur zwei Radteams stärker als Equipe aus dem Ländle.

Fuscher Törl Das Team Vorarlberg Santic konnte seine starke Stellung bei der diesjährigen Österreich-Radrundfahrt erneut unter Beweis stellen. Auf der Königsetappe von Radstadt über den Dientner Sattel hinauf auf Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, waren nur die World-Tour-Teams Dimension Data und CCC besser als das Team Vorarlberg. Am Ende der Etappe fuhr der Spanier Jose Manuel Diaz auf den zehnten Platz vor Teamkollege Patrick Schelling (Sui). Auf den 103 Kilometern davor lieferte sich das Team Vorarlberg lange einen harten Kampf an der Spitze. Jannik Steimle (D) holte noch bei der ersten Sprintwertung einen Punkt für das Team, danach unterstützten alle Schelling auf dem Weg auf den Großglockner. Aber nach dem Dientner Sattel, beim Aufstieg auf Österreichs höchsten Berg erhöhten die Spitzenteams wie Gazpromder Moviestar nochmals das Tempo, sodass Schelling und Diaz bis zum Ziel abreißen lassen mussten. Schlussendlich durfte Geschäftsführer Thomas Kofler aber noch über Punkte von Colin Stüssi (Sui/21.) und Daniel Geismayr (Aut/24.), der auf der dritten Etappe mit unglaublichen 118 km/h „geblitzt“ wurde, jubeln.

Starke Auftritte

Ein Prologsieg in Wels, zwei zweite Plätze, einmal Rang fünf, zwei Tage im Leader Trikot der Rundfahrt – das Team Vorarlberg zeigt bis dato eine beeindruckende Performance und tolle Platzierungen. Und für die nächsten Tage verspricht Schelling noch einen Angriff: „Am Kitzbühler Horn werde ich alles für den Sprung nach vorne geben.“