Mit imposantem Sprint zum Sieg

12.07.2019 • 17:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Niederländer Dylan Groenewegen (r.) setzte sich im Zielsprint gegen Caleb Ewan (Aus/l.) und Peter Sagan (Svk/M.) durch.ap
Der Niederländer Dylan Groenewegen (r.) setzte sich im Zielsprint gegen Caleb Ewan (Aus/l.) und Peter Sagan (Svk/M.) durch.ap

Niederländer Dylan Groenewegen gewinnt siebte Etappe der Tour de France.

Chalon Nach seinem imposanten Sprint reckte Dylan Groenewegen die Siegerfaust jubelnd in die Höhe. Am Ufer der Saone rang der Niederländer in einem Fotofinish hauchdünn den Australier Caleb Ewan nieder und bescherte dem Team Jumbo-Visma bereits den dritten Etappensieg bei der 106. Tour de France. Hinter Groenewegen und Ewan kam der Slowake Peter Sagan aus der deutschen Mannschaft Bora-hansgrohe auf Rang drei.

„Es ist immer knapp zwischen Caleb und mir, dieses Mal hat es gereicht“, sagte der 26 Jahre alte Groenewegen. „In Brüssel bin ich am Samstag ganz schön hart gestürzt, aber jetzt bin ich einfach nur dankbar. Das Team hat unglaublich für mich gearbeitet.“

Nach Sturz nun ein Sieg

Groenewegen zeigte sich dagegen nach 230 km in Chalon-sur-Saone von seiner besten Seite. Von den Nachwirkungen seines Hochgeschwindigkeits-Sturzes zum Auftakt in Brüssel war nichts mehr zu spüren. Auf der 1,6 km langen Zielgeraden hatte er Geduld, das richtige Timing und die Explosivität, um zu seinem insgesamt vierten Tour-Etappensieg zu rasen.

Die Anfahrt zum erwarteten Sprint verlief ohne Zwischenfälle, so dass Groenewegen in die beste Ausgangslage eskortiert wurde. Nach einer zuvor zähen Bummelfahrt kam erst bei den Positionskämpfen Spannung auf – und nach dem Auftakttriumph des Niederländers Mike Teunissen und dem Sieg im Mannschaftszeitfahren brach das Team Jumbo-Visma erneut in großen Jubel aus. „Ich freue mich sehr für Dylan, sein Sturz war sehr unglücklich. Jetzt hat er es aber geschafft“, sagte Teunissen. Heute wird es erneut aufregend. Vor den Radprofis liegt ein kerniges Teilstück auf dem Weg ins Zentralmassiv. Auf den 200 km der achten Etappe stellen sich gleich sieben Bergwertungen in den Weg. Ein Terrain, das den Tour-Favoriten höchste Konzentration und Wachsamkeit abverlangt.

„Es ist immer knapp zwischen Caleb und mir, dieses Mal hat es aber gereicht.“