Emotionale Reise an den Karriere-Ursprung

Sport / 25.07.2019 • 23:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Darijo Grujcic hat die Vorbereitung voll durchgezogen und hat sich mit der Austria hohe Ziele gesetzt. GEPA
Darijo Grujcic hat die Vorbereitung voll durchgezogen und hat sich mit der Austria hohe Ziele gesetzt. GEPA

Austrias Darijo Grujcic freut sich auf den Saisonstart in Dornbirn.

Lustenau Am Freitag (19.10 Uhr) wird die neue Zweitligasaison im Ländle mit dem Derby in Dornbirn angepfiffen. Für Austrias Darijo Grujcic ist es in doppelter Hinsicht ein besonderer Termin. Zum einen ist die schlimme Zeit nach dem Blinddarmdurchbruch bei Vorarlbergs Aufsteiger des Jahres 2018 endgültig vergessen, zum anderen begann seine Karriere eben auf der Birkenwiese. Von Jänner 2017 bis Jänner 2018 spielte der Innenverteidiger für die Rothosen und kam in 31 Westligaspielen zum Einsatz. Nach dem Wechsel nach Lustenau etablierte sich der 188 cm große Innenverteidiger schnell in der Mannschaft von Trainer Gernot Passnegger.

„Für 90 Minuten wird die Freundschaft ruhen. Dann macht jeder seine Arbeit auf dem Platz.“

Darijo Grujcic, Spieler SC Austria Lustenau

Noch Freunde in Dornbirn

Die in der Vorbereitung veränderte Spielweise macht ihm kein Problem. „Wir haben auch in der Akademie schon mit Dreierkette gespielt.“ Gegen seinen Ex-Klub zu spielen, so erzählt der 20-Jährige, sei schon etwas „ganz Außergewöhnliches. Zumal wir ja schon in der ersten Runde aufeinandertreffen“. In Dornbirn hat für Grujcic alles seinen Anfang genommen. Im Nachwuchs noch beim FC in Lustenau ist der Abwehrspieler über die Akademie Vorarlberg zu den Rothosen gekommen. Nun hat er sich bei den Grün-Weißen in Lustenau als Stammkraft etabliert. Doch Freundschaften zu Dornbirn sind geblieben. So versteht er sich bestens mit FCD-Torjäger Ygor Carvalho oder Christoph Domig. „Seit dem Aufstieg flaxen wir schon über die bevorstehenden Derbys.“ Klar, dass die Vorfreude auf die Duelle und auf die zu erwartende Stimmung auf der Birkenwiese groß ist. Seinen ganz großen Traum („Ich will mit der Austria den Meistertitel holen“) lässt er nicht aus den Augen. Dafür habe er in der langen Reha hart gearbeitet, gerade auch in mentaler Hinsicht. „Die Auszeit hat mich im Kopf noch stärker werden lassen. Ich bin einfach dankbar, wieder Fußball spielen zu dürfen.“ VN-tk