Bader hielt in Berlin gut mit, Pauger hofft auf das EM-Ticket

04.08.2019 • 19:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Martin Bader lieferte bei den deutschen Triathlon-Sprintmeisterschaften in Berlin Platz 28 ab.vtrv
Martin Bader lieferte bei den deutschen Triathlon-Sprintmeisterschaften in Berlin Platz 28 ab.vtrv

Starke Leistungen der Triathleten in Berlin und Malmö.

Berlin, Malmö „Praktisch gleich schnell wie Patrick Lange, da kann ich mehr als zufrieden sein.“ Martin Bader gab sich nach Platz 28 bei den deutschen Triathlon-Sprintmeisterschaften (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf km Laufen) im Rahmen der „Finals“ in Berlin aufgeräumt. Lange (25.) ist derzeit einer der schnellsten Langdistanzathleten, ihm war Bader dicht auf den Fersen. Mit einer Zeit von 56:21 belegte der Athlet von Tri Dornbirn schließlich Platz 28 unter 90 Athleten. „Heftige Kämpfe beim Schwimmen haben mich die erste Radgruppe gekostet“, erzählt Bader. In dieser befanden sich einige Favoriten, die für hohes Tempo sorgten. „Danach verlief es nach Plan, ich konnte noch in die Top 30 vorlaufen.“ Bader war der Drittschnellste in seinem deutschen Team AST-Süssen, die Mannschaft erreichte unter 16 Equipen den vierten Gesamtrang.

Leon Pauger startete gemeinsam mit weiteren 70 Eliteathleten aus 26 Nationen beim Sprint-Europacup in Malmö. Im Schwimmen konnte sich der 20-Jährige gleich mit fünf Kollegen etwas absetzen und stieg auch nach den 750 Metern als Fünfter aus dem Wasser. Auf den 20 Radkilometern schlossen sich die Radgruppen wieder zusammen. So musste die Entscheidung, wie so oft, im Laufen fallen. 60 Athleten kamen gleichzeitig in die Wechselzone, der junge Bregenzer Sportgymnasiast schaffte einen schnellen Wechsel und begann den Lauf in den Top Ten. Die ersten zwei Kilometer konnte er das Tempo nicht halten, aber dann erholte er sich und überholte noch einige Konkurrenten. Letztendlich schaffte er den 21. Rang unter 60 Finishern. Damit hat Pauger die Qualifikationskriterien für die U23-EM in Valencia geliefert.

Zweitschnellster Österreicher

Pauger war nach dem Zieleinlauf entsprechend zufrieden: „Ich bin glücklich, dass ich eine so gute Leistung abrufen konnte. Mit dem 21. Rang bin ich der zweitschnellste Österreicher und habe somit auch die EM-Qualifikationskriterien geschafft. Jetzt hoffe ich natürlich, nominiert zu werden. Ich denke, es schaut nicht so schlecht aus.“