Selfmade-Milliardär massiv unter Druck

05.08.2019 • 20:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Gelsenkirchen Bislang war er eine Konstante im Klub, doch nun muss Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies angesichts der Rassismus-Vorwürfe gegen ihn aus Politik und Sport mit Folgen rechnen. Seit 1994 sitzt der 63-Jährige im Aufsichtsrat, seit 2001 ist er dessen Vorsitzender und Chef einer Unternehmensgruppe mit einem Jahresumsatz von mehr als sechs Mrd. Euro. Dass nun der loyale und von Tönnies geförderte Schalker Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, in Ghana geboren, seinen Boss öffentlich harsch kritisiert, zeigt die Tragweite der unrühmlichen Aussagen. Schließlich ist der 40-Jährige als Manager des U-23-Teams ein Klub-Angestellter. Dass Tönnies zudem das Leitbild von Schalke (u. a.: „Wir zeigen Rassismus die Rote Karte und setzen uns aktiv für Toleranz und Fairness ein“) mitentwickelte, verwundert zudem.