Historische Tage warten auf den LASK und Valentino Müller

Sport / 06.08.2019 • 20:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

linz Es sind historische Tage für den LASK. Das Gastspiel beim favorisierten FC Basel ist der erste Auftritt der Linzer in der Qualifikation der Champions League überhaupt. Und die Ausgangslage könnte nach drei Siegen in den ersten drei Pflichtspielen besser nicht sein, auch zu verlieren hat man nichts: Ein Platz in der Europa-League-Gruppenphase ist fix. „Wir können uns richtig auf dieses Spiel freuen“, erklärte LASK-Neo-Coach Valerien Ismael vor dem Duell mit dem einstigen Schweizer Serienmeister von Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller, der in der 2. Qualirunde PSV Eindhoven ausschaltete. „Basel ist eine sehr abgeklärte und physisch sehr starke Mannschaft. Wir sind eher Außenseiter, haben aber unsere Chancen“, zeigte sich Ismael überzeugt, für das Rückspiel eine gute Ausgangsposition schaffen zu können. Optimistisch gab sich auch Mittelfeldmotor Peter Michorl: „Wir haben überhaupt nichts zu verlieren“, sagte der 24-Jährige, dessen Truppe im Falle des Ausscheidens Mitte September im kleineren der europäischen Bewerbe weiterkicken würde. „Wir wollen aber natürlich in der Champions League spielen.“

Kaum Erfahrungswerte

Für Ismael, der in seiner Zeit als Aktiver mit Bayern und Werder in der Champions League spielte, ist es als Trainer das Europacup-Debüt. Das betrifft auch mehrere seiner Akteure. Von der „Einsergarnitur“ hat lediglich James Holland mehr als sechs Europacuppartien in den Beinen. Gemeinsam mit Verteidiger Christian Ramsebner ist der australische Mittelfeldmann der einzige, der bisher in der CL-Gruppenphase stand – 2013/14 bei der Wiener Austria Seite an der Seite von Ramsebner. Für einen Vorarlberger, Valentino Müller, könnte es ebenfalls eine Premiere geben. Noch fehlt dem 20-Jährigen ein Europacupspiel.