Schadensbegrenzung

07.08.2019 • 16:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vorschoter Lukas Mähr (l.) und Steuermann David Bargehr nutzen die Silberflotte zur Problembehebung.störkle
Vorschoter Lukas Mähr (l.) und Steuermann David Bargehr nutzen die Silberflotte zur Problembehebung.störkle

Die Bregenzer David Bargehr und Lukas Mähr führen die WM-Silberflotte an.

enoshima Nach dem Verpassen der Goldflotte und der damit verbundenen vorletzten Chance auf ein 470er-Nationenticket für Olympia 2020 in Tokio hat Österreichs Top-Boot mit David Bargehr und Lukas Mähr am ersten Tag der WM-Silberflotte wieder zu seiner Form gefunden. Bei nahezu gleichen Bedingungen wie am Vortag konnten sich die WM-Dritten von 2017 in allen drei Läufen unter den Top-3 klassieren und errangen sogar einen Wettfahrtsieg.

Den Spaß wieder gefunden

In der Silberflotte wollen die beiden „das Beste aus ihrer Situation machen“, so Vorschoter Lukas Mähr, der gemeinsam mit seinem Steuermann David Bargehr den Fokus auf jene Dinge legt, die in den letzten Tagen Probleme bereitet haben. „Wir haben heute drei sehr gute Starts hingelegt, das war schon super. Sowohl auf der Kreuz als auch auf der Vorwind haben wir aber noch offene Fragen, die wir heute und morgen versuchen für uns zu beantworten und umzusetzen“, will der Segler des Yachtclub Bregenz die ausstehenden Rennen bestmöglich nutzen. Hierzu wird auch intensiv auf Expertisen von Meteorologin Elena Cristofori zurückgegriffen, die die rot-weiß-rote Flotte auch am Wasser begleitet. „Ihren Input, speziell betreffend die Windrichtung, können wir sehr konstruktiv verwerten. Insgesamt hat es heute sehr gut geklappt und Spaß gemacht“, berichtet der 29-Jährige Bregenzer.