Abschluss mit Sieg in der Silberflotte

08.08.2019 • 16:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Steuermann David Bargehr (l.) und Vorschoter Lukas Mähr wollen auf den in der Silberflotte gezeigten Leistungen aufbauen.störkle
Steuermann David Bargehr (l.) und Vorschoter Lukas Mähr wollen auf den in der Silberflotte gezeigten Leistungen aufbauen.störkle

Bargehr/Mähr be­enden 470er-WM
in Japan auf Rang 27.

enoshima Mit einem Wettfahrtsieg am letzten Tag haben David Bargehr und Lukas Mähr bei der 470er-Weltmeisterschaft vor dem japanischen Enoshima die Silberflotte gewonnen. In den letzten drei Rennen zeigte das OeSV-Boot somit ein versöhnliches Ende. Neben dem Wettfahrtsieg segelte das Duo vom Yacht Club Bregenz zudem zu zwei zweiten Plätzen und beendete die Weltmeisterschaft im Olympiarevier von 2020 an 27. Stelle. „Auch wenn man die Konkurrenz in der Silberflotte mit jener in der Goldflotte nicht vergleichen kann, haben wir an den letzten beiden Tagen gezeigt, dass wir den Kopf nicht hängen lassen und gut fahren können“, sagt Vorschoter Lukas Mähr. „Wir haben an den ersten beiden Tagen, bei wenig Wind und schwierigen Bedingungen unsere Leistung nicht abrufen können“, kennt der 29-Jährige das Problem für das Verpassen des Olympiaquotenplatzes.Für das österreichische Top-Boot in der 470er-Klasse geht es Schlag auf Schlag weiter. Nach ein paar Tagen Erholung starten bereits am 17. August die Pre-Olympics, wo der OeSV auch im Nacra 17, 49er und 49erFX am Start ist, und anschließend der Weltcup.

„Für uns haben die Wettkämpfe hier in Japan enttäuschend angefangen. Wir hoffen, dass wir nun die Chance auf eine Revanche bekommen, um zu zeigen, dass wir im Olympiafeld mitsegeln können. Wir werden jede weitere Minute am Wasser bis Genua dazu nutzen, um Vollgas zu geben und hart daran arbeiten, unser Ziel zu erreichen“, gibt sich Vorschoter Lukas Mähr kämpferisch.

„Wir werden jede weitere Minute am Wasser bis Genua nutzen, um Vollgas zu geben.“