Wieder eine Niederlage

Sport / 08.08.2019 • 23:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alexander Grünwald und Co. wurden immer wieder gestoppt.aPA
Alexander Grünwald und Co. wurden immer wieder gestoppt.aPA

Austria Wien kommt auch in der EL nicht auf die Beine.

Wien Nach der dritten Pflichtspielniederlage en suite braucht die Austria damit im Rückspiel am kommenden Donnerstagabend auf Zypern mindestens zwei Tore, um noch ins Play-off einzuziehen. Im Kampf um die Gruppenphase bekommt es der Sieger dieses Duells wohl mit dem niederländischen Vizemeister PSV Eindhoven zu tun. Dieser gewann das Hinspiel beim Sturm-Graz-Bezwinger Haugesund in Norwegen 1:0.

In der Pause keimte aufgrund des verwandelten Handelfmeters von Florian Klein Hoffnung auf, dass die Austria das Match drehen könnte. Doch diese wurde schnell erstickt, weil die Elf von Christian Ilzer wieder einmal defensive Unzulänglichkeiten offenbarte: Nach einem Ballverlust im Angriff waren die Gäste mit nur zwei Pässen im Austria-Strafraum und Gakpe lupfte das Leder über den herauseilenden Schlussmann Ivan Lucic via Lattenunterkante ins Tor.

Dieser zweite Treffer zeigte sichtlich Wirkung, die Austria agierte danach praktisch planlos. Am Ende hatte sie sogar Glück, dass die Heimniederlage nicht noch höher ausfiel. So entschärfte Lucic einen Volleyschuss von Joao Pedro per Fußreflex-Abwehr (72.).

Die Austria, die somit weiter auf den ersten Europacup-Heimsieg seit dem 2:1 am 18. August 2016 gegen Rosenborg Trondheim wartet, muss sich gewaltig steigern, um das Ruder in einer Woche noch herumzureißen.

Fußball

UEFA Europa League

Qualifikation, 3. Runde (Hinspiele/wichtige Spiele)

FK Austria Wien – Apollon Limassol 1:2 (1:1)

Merkur Arena, 8165 Zuschauer, SR Irrati (ITA)

Torfolge: 14. 0:1 Markovic (Handelfmeter), 41. 1:1 Klein (Handelfmeter), 49. 1:2 Gapke

Gelb-Rote Karte: 90./+ 2 Madl (Austria Wien/wiederholtes Foulspiel)

FK Austria Wien (4-3-2-1): Lucic; Klein, Madl, Jarjue, Martschinko; Jeggo (58. Monscheinz), Serbest, Ebner (79. Sakaria); Prokop, Alexander Grünwald; Edomwonyi (69. Fitz)

Apollon Limassol (4-2-3-1): Mall; Joao Pedro, Yuste, Szalai, Aguirre (85. Vasiliou); Kyriakou, Markovic; Gianniotas (63. Pittas), Pereyra (75. Nsue), Sardinero; Gakpe

FC Vaduz – Eintracht Frankfurt 0:5 (0:3)

Rheinparkstadion, 5908 Zuschauer (ausverkauft), SR Tierney (ENG)

Torfolge: 11. 0:1 Kostic, 27. 0:2 Kostic, 40. 0:3 Kohr, 53. 0:4 Paciênca (Kopfball), 63. 0:5 Gacinovic

FC Vaduz (3-4-3): Büchel; Sülüngöz, Schmid, Simani; Dorn, Wieser (73. Sele), Prokopic, Göppel; Cicek (66. Noah Frick), Manuel Sutter (46. Schwizer), Coulibaly

Eintracht Frankfurt (3-4-2-1): Wiedwald; Abraham, Hasebe, Hinteregger; da Costa, Kohr, Fernandes (66. de Guzmàn), Kostic (73. Rebic); Kamada, Gacinovic; Paciênca (73. Joveljic)

FK Molde – Aris Saloniki (Ehmann) 3:0 (2:0)

Maccabi Tel Aviv – Suduva Marijampole (ohne Gotal, Topcagic) 1:2 (0:1)

HNK Rijeka (ohne Gorgon/verletzt) – Aberdeen FC 2:0 (0:0)

FC Thun – Spartak Moskau 2:3 (0:2)

FC Luzern – Espanyol Barcelona 0:3 (0:1)

Lokomotive Plowdiw – Racing Strasbourg 0:1 (0:1)

Qualifikation, Play-off (Auslosung, 22. bzw. 29. August)

Lokomotive Plowdiw/Racing Strasbourg – FC Vaduz/Eintracht Frankfurt

FK Haugesund/PSV Eindhoven – FK Austria Wien/Apollon Limassol