Emser Schützenfest in der VN.at-Eliteliga

09.08.2019 • 19:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit diesem Schuss erzielte VfB-Stürmer Maurice Wunderli den Treffer zum 2:0. Später legte er noch drei Tore drauf.Stiplovsek
Mit diesem Schuss erzielte VfB-Stürmer Maurice Wunderli den Treffer zum 2:0. Später legte er noch drei Tore drauf.Stiplovsek

VfB Hohenems besiegt FC Langenegg mit 7:1.

Hohenems Beim Duell der letztjährigen Regionalligisten stand vor allem der VfB Hohenems unter Druck. Die Grafenstädter, die vor der Saison als großer Favorit auf den Aufstieg ins Play-off gehandelt wurden, verloren ihre ersten beiden Spiele der Saison knapp. Die Mannschaft von Coach Klaus Nussbaumer hingegen wollte nach der Aufholjagd gegen Lauterach (3:3 nach 0:3-Rückstand) wieder voll punkten.

Hellwach ab der ersten Minute

Bereits von der ersten Spielminute an wurden die Hohenemser ihrer „Devise Vollgas“ gerecht. Während Kerim Kalkan (4.) den Ball noch über das Tor setzte, machte er es bereits drei Zeigerumdrehungen später besser. Nach einer Ecke stieg er am höchsten, köpfelte den Ball an die Latte, von wo er an Langenegg-Torwart Wohlgenannt prallte und schließlich im Tor (7.) landete. Generell war es die Heimmannschaft, die das Spiel machte. So war das 2:0 durch Neuzugang Maurice Wunderli (15.) die logische Konsequenz, nach Vorarbeit von Kalkan schob er den Ball unhaltbar ins lange Eck. Die Gäste aus dem Vorderwald zeigten sich vor allem in der Defensive sehr unsortiert, unnötige Fehlpässe im Spielaufbau prägten das Langenegger Spiel. So verhinderte einzig die schlechte Chancenverwertung der Hohenemser Offensive sowie ein starker Michael Wohlgenannt im Tor der Vorderwälder einen höheren Rückstand. Die einzige Torchance für Langenegg hätte beinahe den Anschlusstreffer gebracht: Marc Nussbaumer fing kurz vor Halbzeitpfiff einen missglückten Querpass der Hohenemser Defensive ab, der Ball sprang aber vom Außenpfosten zurück ins Feld.

Hattrick von Wunderli

Im zweiten Durchgang drehte der VfB auf. Kalkan (53.), Jan Stefanon (57.) erhöhten zwischenzeitlich auf 4:0. Und Wunderli erzielte innerhalb von elf Minuten (72./78./83.) einen lupenreinen Hattrik für die Elf von Peter Jakubec. Michael Schmid war für den Ehrentreffer der Gäste aus Langenegg, die vor allem im zweiten Durchgang Auflösungerscheinungen zeigten, verantwortlich und betrieb Ergebniskosmetik.

„Heute ist genau das aufgegangen, was wir in den letzten Spielen vermissen haben lassen.“