Marc Marquez will die Spielberg-Scharte auswetzen

09.08.2019 • 20:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Marc Marquez (oben) ist in Spielberg der große Gejagte.gepa
Marc Marquez (oben) ist in Spielberg der große Gejagte.gepa

Motorrad-Champion fehlt in Östereich noch ein Sieg.

Spielberg Weltmeister Marc Marquez hat die Tagesbestzeit für das MotoGP-Rennen beim Grand Prix von Österreich erzielt. War im ersten Training noch Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso Schnellster gewesen, machte Marquez im FP2 mit einer Zeit von 1:23,916 Min. klar, dass 2019 der Weg zum Sieg nur über ihn führt. Der spanische WM-Leader kann einen weißen Fleck tilgen, er hat in Spielberg noch nie gewonnen.

Als „Schande“ hatte Marquez (26) deshalb im Vorfeld sein bisheriges Abschneiden auf dem Red Bull Ring in der Steiermark bezeichnet. Vor drei Jahren ist er in Österreich nach einem Trainingssturz nur Fünfter geworden, die jüngsten beiden Auflagen hatte der Serien-Weltmeister als Zweiter beendet. Alle drei Rennen seit dem Österreich-Comeback der MotoGP 2016 hatten mit Ducati-Siegen geendet.

Dovizioso war zunächst im FP1 Schnellster vor Marquez, stürzte aber am Nachmittag kurz vor Schluss von FP2 und kam über Platz neun nicht hinaus. Der Italiener kam aber unversehrt an die Box zurück. Dem schon 63 Punkte hinter Marquez zurückliegenden WM-Zweiten ist bewusst, dass der sechsfache Saisonsieger Marquez in der Form seines Lebens agiert und dass es schwer wird, am Sonntag (14 Uhr, live ServusTV) die Ducati-Siegesserie auf dem Red Bull Ring fortzusetzen. „Wir wissen, dass es hart wird, Marc in dieser Form zu stoppen.“ Marquez blieb bei Sonnenschein und 29 Grad Lufttemperatur mit seiner besten Freitag-Zeit 0,066 Sekunden vor Maverick Vinales (Yamaha) in Front.

Im Fahrerlager der vollelektrischen MotoE ging das Bike des Finnen Niki Tuuli in Flammen auf. Der Brand konnte von der spanischen Spezialfeuerwehr unter Kontrolle gebracht werden, das Fahrzeug wurde mit einem Spezialhänger abtransportiert.