Noch immer locken das Extreme und das Neue wie die Trailchallenge

09.08.2019 • 15:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Beim Silvretta-Run in Ischgl war Andreas Gehrer bester Österreicher.globalpixxel.com
Beim Silvretta-Run in Ischgl war Andreas Gehrer bester Österreicher.globalpixxel.com

Andreas Gehrer hofft bei Weißem Ring auf einen Podestplatz.

Bregenz Noch eine Woche bis zum Startschuss der ersten Trailchallenge „Der Weiße Ring“. 29 Kilometer und 2300 Höhenmeter warten auf die Teilnehmer der großen Heldenwertung, entgegen der Streckenführung beim legendären Skirennen am Arlberg. Etwas Neues also wartet und das ist auch für Andreas Gehrer verlockend. Der 38-Jährige, im Vorjahr Hawaii-Finisher, hat seine Liebe für Trailruns entdeckt. „Die Idee von Lech hat mir gleich gefallen“, erzählt er und denkt an seine ersten Staufenläufe zurück. „Mir hat die Verbindung Natur, Ruhe und Laufen gleich gefallen.“ Außerdem: „Auf Skiern bin ich nicht so gut unterwegs, im Winter würde ich mir wahrscheinlich wehtun“, gesteht er. Am Berg aber fühlt er sich wohl. So will er nach Lech auch die „Tour de Tirol“ in Söll mit drei unterschiedlich langen Rennen (u. a. ein Marathon) an drei aufeinanderfolgenden Tagen absolvieren. Zuletzt hat er bei der Montafon Totale triumphiert und für 2020 den Großglockner Ultratrail (110 km/6500 HM) im Visier. Ist Lech deshalb für ihn ein „kleiner Fisch“? „Mitnichten“, lautet seine Antwort, „die Strecke ist steil und technisch schwierig.“ Und die Konkurrenz international – dennoch: Gehrer will um den Sieg mitlaufen. VN-cha

„Auf Skiern bin ich nicht so gut, da würde ich mir wehtun. Also laufe ich lieber.“