Hinteregger sorgt für Siegtreffer

Sport / 18.08.2019 • 20:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Martin Hinteregger sieht, wie sein Volleyschuss im Netz zappelt und er somit Eintracht Frankfurt zum Sieg schoss.afp
Martin Hinteregger sieht, wie sein Volleyschuss im Netz zappelt und er somit Eintracht Frankfurt zum Sieg schoss.afp

Österreichs Legionär bei Eintracht Frankfurt brauchte nur 36 Sekunden für das Goldtor.

Frankfurt Matchwinner Martin Hinteregger (25) genoss nach dem Bundesliga-Auftakt in seinem „Wohnzimmer“ die Ovationen der Fans. Mit dem zweitschnellsten Tor der Vereinsgeschichte schoss der Abwehrspieler Eintracht Frankfurt zum verdienten 1:0- (1:0)-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim und bescherte der Elf von Adi Hütter eine erfolgreiche Generalprobe für das Playoff-Hinspiel in der Europa League bei Racing Straßburg.

Zweitschnellstes Tor in Frankfurt

„Ich bin nicht der Gelenkigste, deshalb hat es sicher nicht schön ausgesehen. Aber der Ball war drin“, schilderte der Nationalspieler aus Österreich sein goldenes Tor per Direktabnahme auf Vorarbeit von Filip Kostic nach nur 36 Sekunden. Schneller war im Frankfurter Dress bisher nur „Fußball-Gott“ Alexander Meier, der vor sieben Jahren beim 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth bereits nach 21 Sekunden traf.

Das zweite Pflichtspiel unter Neo-Trainer Oliver Glasner hat dem VfL Wolfsburg den zweiten Sieg gebracht. „Heute war‘s in Ordnung und ganz, ganz wichtig einfach auch für unseren Weg, mit einem Sieg zu starten“, betonte der Ex-LASK-Coach nach dem 2:1-Heimerfolg über „einen sehr ambitioniert und schwer zu bespielenden“ Aufsteiger 1. FC Köln zum deutschen Bundesliga-Auftakt.

Schlager in aller Munde

Ein Sonderlob gab es von Glasner für Xaver Schlager, der im Sommer von Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg nach Wolfsburg gewechselt war. Der ÖFB-Teamspieler hatte den zweiten Treffer vorbereitet. „Xaver ist nach dem Ballverlust super ins Gegenpressing gegangen und hat den Ball gewonnen. Und dann wurde es toll zu Ende gespielt. Das ist halt seine Red-Bull-DNA“, beschrieb Glasner die entscheidende Szene, die zum vorentscheidenden 2:0 durch Wout Weghorst (60.) führte, treffend.

„Ich bin nicht der Gelenkigste, deshalb hat es nicht schön ausgesehen. Aber der Ball war drin.“