Titeljagd auf bekanntem Terrain

Sport / 20.08.2019 • 22:13 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bianca Steurer geht als Titelverteidigerin ins Rennen. Als Gesamt-5. holte sich Maximilian Hammerle im Vorjahr den Landesmeistertitel. VN/Sams
Bianca Steurer geht als Titelverteidigerin ins Rennen. Als Gesamt-5. holte sich Maximilian Hammerle im Vorjahr den Landesmeistertitel. VN/Sams

Steurer und Co. kämpfen beim Trans Vorarlberg um nationale und regionale Titel.

Schwarzach Fünf Tage noch, dann steigt mit der Trans Vorarlberg der Triathlon-Höhepunkt des Jahres. Über 500 Profi-, Amateur- und Hobbysportler werden den Höllenritt quer durch Vorarlberg von Bregenz nach Lech in Angriff nehmen. Die 1,2 km lange Schwimmstrecke im Bodensee, die anspruchsvollen 93 km Radfahren mit rund 2000 Höhenmetern durch den Bregenzerwald über den 1675 Meter hoch gelegenen Hochtannbergpass nach Lech sowie ein 12 km langer Crosslauf werden die Outdoorsportler bis an ihre Grenzen und zum Teil darüber fordern.

Das zu erwartende Rekordstarterfeld bei der achten Auflage ist so hochkarätig wie nie zuvor. Die Schweizer Daniela Ryf (32), vierfache Weltmeisterin und Siegerin des Ironman Hawaii, wird erstmals so wie Landsfrau Natascha Badmann (52), sechsfache Siegerin auf Hawaii zwischen 1998 und 2005, am Trans Vorarlberg teilnehmen. Daneben haben auch der dreimalige Trans-Vorarlberg-Sieger Thomas Steger aus Tirol und Titelverteidiger Sebastian Neef aus Deutschland bereits ihre Nennung abgegeben.

Generalprobe für Steurer

Der 2012 wiedereingeführte Triathlon vom Bodensee zum Arlberg ist aber auch ein Pflichtermin für die zahlreichen heimischen Asse. Die Schwarzenbergerin Bianca Steurer (32) geht beim Heimrennen als Titelverteidigerin ins Rennen. Für Vorarlbergs Paradeathletin ist der Trans Vorarlberg, den sie auch 2015 für sich entscheiden konnte, eine perfekte Generalprobe vor der 70.3-WM Anfang September in Nizza bzw. ihrem zweiten Start am Ironman Hawaii Anfang Oktober. Gleichzeitig strebt Steurer bei der heuer durchgeführten Staatsmeisterschaft auf der Mitteldistanz die höchste Auszeichnung an. „Der Trans ist mein absolutes Lieblingsrennen und die Vorfreude darauf riesengroß.“

Großer Favoritenkreis

Im Gegensatz zu den Damen ist bei den Herren die Ländle-Phalanx wesentlich breiter. Angeführt wird die Reihe der Lokalmatadore vom Dornbirner Martin Bader, 2017 Zweiter beim Trans Vorarlberg. Bestklassierter Vorarlberger im Vorjahr war der Lauteracher Maximilian Hammerle als Fünfter. Daneben erreichten aber auch der Hörbranzer Niclas Baldauf (Neunter 2016) sowie Manuel Schreiber (Zehnter 2018) aus Fußach beim Heimrennen bereits Top-Ten-Plätze und wollen auf bekanntem Terrain die Unterstützung der Fans am Streckenrand dazu nützen, um aufzuzeigen.

Eingeläutet wird das Triathlon-Wochenende der Extraklasse in Vorarlberg traditionell am Samstag mit dem „KidsAthlon“. Der Start des Aquathlons (Schwimmen und Laufen) der verschiedenen Altersklassen zwischen drei und zwölf Jahren erfolgt um 14.30 Uhr im Strandbad in Bregenz. Die Laufstrecke führt rund um das Gelände beim Festspielhaus und ist gut einsehbar. Anmeldungen dazu sind noch bis Donnerstag möglich.