Im dritten Anlauf soll es für den FC Dornbirn zu Hause klappen

Sport / 23.08.2019 • 15:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
FC-Dornbirn-Torhüter Lucas Bundschuh ist seit 246 Minuten ohne Gegentreffer. GEPA

Vor den Heimfans haben die Rothosen im Nachzüglerduell gegen Kapfenberg drei Punkte im Visier.

Dornbirn In den Heimspielen wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Mit diesem Ziel war der FC Mohren Dornbirn in die neue Saison gegangen. Nach zwei Partien auf der Birkenwiese hat man einen Punkt auf dem Konto, heute nun soll der erste Dreier folgen. Gegen Kapfenberg (18 Uhr) bauen die Rothosen vor allem auf eine stabile Abwehr. Immerhin ist das Team rund um Torhüter Lucas Bundschuh (23) seit nunmehr 246 Minuten ohne Gegentreffer. Im ersten Ligaduell gegen die Steirer soll dies auch so bleiben.

Kapfenberg nicht unterschätzen

Die Hoffnungen der Dornbirner ruhen auch auf der aktuell schlechten Bilanz bei Kapfenberg. Bei den Obersteirern, immerhin schon die 15. Saison in der zweithöchsten Spielklasse, läuft es in der laufenden Saison nicht rund. Der Klub hat finanziell abgespeckt, was sich derzeit auch auf die sportlichen Leistungen niederschlägt. So findet sich das Team von Trainer Kurt Russ derzeit auf einem Abstiegsplatz wieder. Für FCD-Coach Markus Mader aber absolut kein Grund, den Gegner in irgendeiner Weise zu unterschätzen. „Trotz dem Aderlass haben sie eine Mannschaft mit vielen Routiniers. Aber wir sind selbstbewusst genug, um zu wissen, dass wir die Chance haben, voll zu punkten.“

„Wenn wir die taktischen Vorgaben einhalten, dann haben wir gute Chancen.“

Markus Mader, Trainer FC Mohren Dornbirn


Aufatmen gab es zuletzt im Lager der Heimischen durch die Trainingsrückkehr von Egzon Shabani. Anfang der Woche hatte der Legionär aufgrund eines grippalen Infekts pausieren müssen. Für das Spiel selbst ist der 27-jährige Nordmazedonier wieder fit. Zusammen mit Kapitän Aaron Kicher (27) und Deniz Mujic (29) soll er die Solospitze Lukas Fridrikas (21) mit Vorlagen „füttern“ und auch selbst torgefährlich werden. Parallel dazu läuft im Hintergrund weiter die Suche nach einem neuen Stürmer, denn derzeit halten die Dornbirner nur bei drei Toren in vier Spielen – wie auch der KSV. Neu bei den Steirern sind in dieser Saison die beiden Ex-FC-Lustenau-Spieler Kristijan Makovec und Leo Mikic. VN-tk