Sieg in nur 58 Minuten

Sport / 27.08.2019 • 20:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
20 von 22 Duellen zwischen Serena Williams (l.) und Maria Scharapowa gingen an die US-Amerikanerin.APA
20 von 22 Duellen zwischen Serena Williams (l.) und Maria Scharapowa gingen an die US-Amerikanerin.APA

In der ersten US-Open-Runde war vor allem Williams überzeugend.

New York Der erste Tag der US Open in New York ging mit Favoritensiegen der Top-Ten-Spieler zu Ende. Titelverteidiger Novak Djokovic, Roger Federer beziehungsweise Ashleigh Barty und auch die 23-fache Major-Siegerin Serena Williams erreichten jeweils die Runde der letzten 64 beim letzten Tennis-Grand-Slam-Turnier des Jahres. Williams beeindruckte dabei mit einem 6:1, 6:1 über Maria Scharapowa besonders.

Ideale Gegnerin

Serena Williams hat im 22. Duell mit der Russin Scharapowa zum 20. Mal die Oberhand behalten, zum 19. Mal in Folge. Und dies in einer Art und Weise, die ihrer Gegnerin schon wehtun musste. In nur 59 Minuten fegte die als Nummer 8 gesetzte Vorjahres-Finalistin mit 6:1,6:1 über die auf Platz 87 zurückgefallene Scharapowa hinweg. Es war übrigens das erste Aufeinandertreffen der beiden im Rahmen der US Open überhaupt.

„Ich finde einfach, dass ihre Spielweise der meinen sehr liegt“, sagte Williams als Begründung für ihre starke Performance. „Irgendwie landen ihre Bälle immer in meiner Schlagzone, das ist einfach perfekt für mich.“ Noch in Toronto hatte sie wegen einer Verletzung im Finale aufgeben müssen, nun scheint sie heiß auf den von ihr so ersehnten 24. Major-Rekord-Titel. „Dem Körper geht es gut, der Rücken ist viel besser“, freute sich die 37-jährige US-Amerikanerin. Sie trifft nun auf Landsfrau Catherine McNally.

Weniger einseitig als erwartet war die Partie von Roger Federer. Der Schweizer setzte sich gegen den indischen Qualifikanten Sumit Nagal nur knapp durch, den ersten Satz musste er gar mit 4:6 abgeben, ehe er sich doch noch sicher mit 6:1,6:2, durchsetzte. Federer qualifizierte sich damit auch als dritter Spieler nach Novak Djokovic und Rafael Nadal für das „Masters“, also die ATP Tour Finals in London.

„Das war ein harter erster Satz für mich, aber er hat ihn sehr solide gespielt. Aber es ist alles zur rechten Zeit zurückgekommen“, so Federer nach dem Spiel. Sein nächster Gegner ist der Bosnier Damir Dzumhur. Federers Landsmann Stan Wawrinka kam ebenfalls in vier Sets weiter. Er besiegte das erst 18-jährige italienische Talent Jannick Sinner, dem eine große Zukunft prophezeit wird, 6:3,7:6(4),4:6,6:3.

Überlegen

Novak Djokovic hat sich bei seiner Rückkehr ins Arthur Ashe Stadium gleich wieder wie zu Hause gefühlt. Der Vorjahressieger gab sich beim 6:4,6:1,6:4 im ersten Aufeinandertreffen mit dem Spanier Roberto Carballes Baena keine Blöße. Er trifft nun zum ersten Mal auf den Argentinier Juan Ignacio Londero.

Die Erstrundenpartie zwischen Dominic Thiem und dem Italiener Thomas Fabbiano begann gestern Abend verspätet und endete nach Redaktionsschluss.

„Irgendwie landen ihre Bälle immer in meiner Schlagzone, das ist einfach perfekt für mich.“