Bildstein/Hussl haben Siegergen ausgepackt

Sport / 30.08.2019 • 19:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das 49er-Duo Benjamin Bildstein und Vorschoter David Hussl mischt beim Weltcup vor Tokio an der Spitze mit. Weltverband
Das 49er-Duo Benjamin Bildstein und Vorschoter David Hussl mischt beim Weltcup vor Tokio an der Spitze mit. Weltverband

49er-Duo startet beim Segelweltcup als Dritter ins Medal Race.

Tokio Der angesagte Starkwind ließ am letzten Tag der Qualifikation beim Auftakt des Segel-Weltcups 2020 in Tokio nur wenige Wettfahrten zu. Im einzigen Durchgang der 49er-Klasse nützte das Duo Benjamin Bildstein und Vorschoter David Hussl die Gunst der Stunde und rückte mit dem Tagessieg auf Position drei in der Zwischenwertung vor. „Das war ein richtig gutes Rennen. Es stimmt uns positiv, dass wir zum Schluss noch einmal zulegen konnten. Wir haben nun eine gute Ausgangsposition für das Medal Race und wollen diese zumindest behalten bzw. falls möglich verbessern“, berichtet Steuermann Bildstein freudestrahlend.

Mit insgesamt 43 Punkten hat das Duo des Yacht Clubs Bregenz hat lediglich zehn Punkte Rückstand auf die in Führung liegenden Deutschen Tim Fischer/Fabian Graf sowie drei Zähler mehr auf dem Konto auf die zweitplatzierten Polen Dominik Buksak/Szyman Wierzbicki. Allerdings beträgt das Polster auf die aktuell fünfplatzierten Spanier Diego Botin/Iago Lopez Mara auch nur einen Zähler. Die neun Boote zwischen dem zweiten und zehnten Rang sind lediglich durch 16 Punkte getrennt. „Aufgrund der geringen Abstände kann keine Mannschaft im Finale taktieren, sondern muss voll angreifen. Wir sind gut drauf, können uns auf die extrem schwierigen Bedinungen immer beser einstellen und hoffentlich können wir diesmal jene Medaille einfahren, die uns bei der Olympiatestregatta ganz knapp verwehrt geblieben ist“, so der Tiroler Hussl.

Bei den Pre Olympics für die Sommerspiele 2020 in der vergangenen Woche an selber Stelle schrammten die beiden 27-Jährigen als Viertplatzierte nur um drei Punkte an Bronze vorbei.

Neun Plätze aufgeholt

Ein deutliches Zeichen, dass sie ihr Handwerk noch nicht verlernt haben, gelang David Bargehr und Vorschoter Lukas Mähr im 470er. Mit je einem fünften, siebten und 14. Platz in der Tageswertung verbesserten sich die beiden Bregenzer um neun Plätze und sind auf Rang zwölf in der Gesamtwertung vorgerückt. Mit 76 Punkten haben die beiden 28-Jährigen vor den drei noch geplanten Wettfahrten in der Qualifikation 16 Zähler auf den zehnten Platz. „Nach etlichen Tiefschlägen in den letzten Wochen sind wir natürlich glücklich, wieder einmal aufgezeigt zu haben. Jetzt wäre es perfekt, wenn wir den Einzug ins Medal Race noch schaffen würden“, betont Mähr. VN-JD