Ringerderby zum Start in die Bundesliga

Sport / 05.09.2019 • 18:33 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das Ringerderby zwischen dem zwölffachen Meister Klaus und dem dreifachen Meister Götzis verspricht immer große Spannung.Stiplovsek
Das Ringerderby zwischen dem zwölffachen Meister Klaus und dem dreifachen Meister Götzis verspricht immer große Spannung.Stiplovsek

Geheimfavorit Hörbranz empfängt den
dreifachen österreichischen Meister Götzis.

Hörbranz In der diesjährigen Ringerbundesliga sind wieder drei Vorarlberger Vereine vertreten. Neben dem zwölffachen Serienmeister KSK Klaus sind auch KSV Götzis und AC Hörbranz teil der ersten Ringerbundesliga 2019.Bundesliga Präsident Mag. Thomas Reichenauer zeigte sich vor dem Start erfreut: „Wenn wir die Balance zwischen dem Leistungssport, dem sehr gut funktionierenden Ligasystem und dem Nachwuchs weiterhin so gut umsetzen, kann ich als Präsident nur stolz sein.“ Gleich zu Beginn kommt es am 7. September zum Vorarlberger-Derby in der Turnhalle in Hörbranz. Dort empfangen die Gastgeber um 19.30 Uhr den Lokalrivalen aus Götzis.

KSV Götzis: Beim dreifachen österreichischen Meister sitzt der verpasste Finalkampf 2018 noch immer in den Köpfen. Die Kämpfer des KSV wollen auch in der neuen Saison wieder die stärkste Mannschaft in Vorarlberg sein. Mit fünf neuen Legionären aus der Ukraine und Ungarn wurde bereits im Vorfeld alles unternommen, um dieses Ziel zu erreichen.Vor allem mit Mihaly Nagy erhofft sich Sportdirektor Kathan die ideale Verstärkung für die oberen Gewichtsklassen. Mit einer guten Mischung aus motivierten Nachwuchsakteuren, erfahrenen Routiniers und Weltklasseringern ist für Götzis in dieser Saison alles möglich. Das Ziel des KSV ist der Finaleinzug.

AC Hörbranz: Der AC Hörbranz ist nach dem RSC Inzing der zweite Geheimfavorit in der Blaguss-Bundesliga. Volle Tribünen bei jedem Heimkampf sollen den Kämpfern den nötigen Auftrieb geben. Mit den Heimkehrern Sargis Gevorgizyan und Ali Riza Tunc sowie den georgischen Legionären Gia Kutchava und Giorgi Mephishvili ist der AC Hörbranz für eine Überraschung gut. Obmann und Kampfrichterlegende Norbert Ratz will mit Trainer Uwe Pötzschke im Dreikampf um das Obere Play-off im Ländle die großen Teams ärgern.

KSK Klaus: Der zwölffache Serienmeister Klaus ist fast jedes Jahr im Finale der Ringer-Bundesliga vertreten. Sportdirektor und Trainer Bernd Ritter hat auch dieses Jahr wieder eine sehr starke Truppe zur Verfügung. Mit Johannes Ludescher, Dominic Peter und David Halbeisen hat der KSK drei Nationalkaderringer im Team. Neu in der Mannschaft ist Stefan Steigl. Der Neuzugang vom AC Hötting ist im Nationalteam. Zusätzlich wurden Hizir Dorusec aus Wien und die beiden Georgier Shota Glonti und Saba Chikhradze als Trainingspartner für die jungen Nationalteamringer verpflichtet. Wenn kein Stammringer ausfällt, wird Klaus als leichter Favorit auf die Ländlekrone und somit auf den Finalplatz in die neue Saison gehen. Als größter Konkurrent der Ländle-Ringer geht der 52-fache Rekordmeister AC Wals in die Bundesliga-Saison.

„Wir werden alles unternehmen, dass wir diesen Höhenflug fortführen können.“