Geismayr mit Rang Zwei beim Dolomitenmann

Sport / 07.09.2019 • 22:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Daniel Geismayr lieferte eine Topleistung beim 32. Dolomitenmann ab. VN
Daniel Geismayr lieferte eine Topleistung beim 32. Dolomitenmann ab. VN

Der Vorarlberger Daniel Geismayr erkämpfte im Team von Red Bull den zweiten Platz beim 32. Dolomitenmann

Markus Krautberger

Lienz Bergläufer Joseph Gray (USA), Paragleiter Chrigel Maurer (SUI), Mountainbiker Juri Ragnoli (ITA) und Kajaker Lukas Kubrican (CZE) im Team Kolland Topsport Professional, haben in Lienz den 32. Red Bull Dolomitenmann für sich entschieden. Das Quartett von Red Bull mit Anton Palzer (GER), Paul Guschlbauer, Daniel Geismayr und Harald Hudetz (alle AUT) erkämpften Platz zwei vor der Pure Encapsulations Mannschaft mit Francesco Puppi (ITA), Aaron Durogati (ITA) Frans Claes aus Belgien und dem Österreicher Gerhard Schmid.

Wettergott half mit

Die erste Red Bull Dolomitenmann-Entscheidung für den heutigen Renntag fiel bereits um 6.30 Uhr, als die Jury den wetterbedingt abgeänderten Rennverlauf festlegte. Auch im 32. Austragungsjahr hat der direkte Draht von Werner Grissmann zum Wettergott geholfen, den härtesten Teambewerb der Welt nahezu planmäßig über die Bühne bringen. Einzig das Kuhbodentörl konnte durch den Hochnebel nicht angelaufen werden, sodass auch der Paraglide-Start verlegt werden musste. Der Ex-Skirennläufer und Red Bull Dolomitenmann Erfinder gab planmäßig um 10 Uhr den Startschuss für die Bergläufer, die rund um Vorjahressieger Joseph Gray (USA) und Mitfavorit Anton Palzer in Richtung Hochsteinhaus weg sprinteten. Die beiden lieferten sich bis ins Ziel einen hartnäckigen Schlagabtausch an der Spitze. Am Hochstein hatte der US Amerikaner letztlich mit 01:08:06 Stunden knapp die Nase vorne und feierte seinen zweiten Einzelsieg in Folge, 45 Sekunden vor dem deutschen Skibergsteigprofi. Francesco Puppi (ITA) lief als Dritter in der Zeit von 01:09:50 Stunden erstmals aufs Red Bull Dolomitenmann Podium im Berglauf.

Die Gleitschirmpiloten gingen nach der Gundersen-Methode von der Moosalm aus ins Rennen. Die sich stetig verbessernden Wetterverhältnisse ließen eine spannende Aufholjagd in der Luft zu. Lukas Rifesser (ITA) schnappte mit einer reinen Flugzeit von 19,28 Minuten den Tagessieg seinem Landsmann und Vorjahressieger Aaron Durogati weg, der nur elf Sekunden hinter ihm landete. Chrigel Maurer aus der Schweiz setzte mit 25 Sekunden Rückstand auf den Pargleitsieger auf Platz drei im Dolomitenstadion auf.

Tagesbestzeit von Geismayr am Mountainbike

Daniel Geismayr ging als TOP Favorit in den Mountainbike-Bewerb und übergab mit Tagesbestzeit an den siebenfachen Kajaksieger Harald Hudetz. Hinter Geismayr sicherte sich der Italiener Juri Ragnoli Platz zwei in dieser Teildisziplin vor Fabian Rabensteiner (ITA). Mit seinem vierten Kajak-Tagessieg in Serie, brachte Lukas Kubrican (CZE) den Gesamtsieg für das Team Kolland Topsport Professional über die Ziellinie am Lienzer Hauptplatz. Trotz des erneuten Paddelbruchs wie 2018 gelang es Harald Hudetz, Rang zwei in der Einzelwertung für sich zu behaupten und damit auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung für das Team Red Bull einzufahren. Gerhard Schmid darf sich 2019 über Platz drei in seiner Disziplin freuen, genau wie sein Team Pure Encapsulations.