Mählich in der Pole-Position

Sport / 11.09.2019 • 06:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Roman Mählich könnte noch am Mittwoch als neuer Austria-Lustenau-Trainer vorgestellt werden.GEPA

Austria Lustenau steht kurz davor, Roman Mählich als neuen Cheftrainer zu installieren.

Markus Krautberger

Lustenau Wie die Vorarlberger Nachrichten bereits berichteten, gilt der 47-jährige Roman Mählich weiter als der große Wunschkandidat für den Trainerposten bei Austria Lustenau. Sofern die letzten Verhandlungen bezüglich Gehalt und etwaigen Vorstellungen des gebürtigen Niederösterreichers am Dienstagabend geklappt haben, soll Mählich bereits am Mittwoch als Nachfolger von Gernot Plassnegger vorgestellt werden. Vereinsverantwortliche bestätigen indes, dass man zudem auf der Suche nach einem Zusatzsponsor ist, um den ehemaligen österreichischen Teamspieler nach Lustenau zu lotsen. Mählich, dessen Familie in Wien lebt, ist seit dem Sommer ohne Verein, nachdem ihn Bundesligist Sturm Graz trotz Erreichens der Europa-League-Qualifikation freigestellt hatte. Davor führte er Wr. Neustadt in der Saison 2017/18 sensationell auf den zweiten Platz der 2. Liga und scheiterte erst in den Relegationsspielen an St. Pölten. Nach dem Nichtaufstieg in die Bundesliga entschied sich Mählich, der als Spieler drei Mal mit Sturm Graz in die Champions League einzog (1998 – 2001/13 Spiele/ein Treffer) und mit Österreich an der WM 1998 in Frankreich teilnahm, Wr. Neustadt zu verlassen. Dem österreichischen TV-Publikum ist Mählich aus seiner langjährigen Expertentätigkeit in der Fußballberichterstattung des ORF bekannt.

In der letzten Saison führte Roman Mählich Sturm Graz in den Europacup.GEPA
In der letzten Saison führte Roman Mählich Sturm Graz in den Europacup.GEPA

Auch Akadündüz ein Thema

So lange die Austria keine endgültige Einigung mit dem Niederösterreicher erzielt hat, soll ein weiterer ehemaliger Nationalspieler auf der Austria-Liste stehen. Muhammed Akagündüz, aktuell ohne Verein, gilt ebenfalls als Kandidat für den Cheftrainerposten. Bis März 2019 trainerte der Wiener mit türkischen Wurzeln die Amateure von SK Rapid Wien und gilt in Ostösterreich als Nachwuchshoffnung auf dem Trainersektor. Der 41-Jährige spielte zehn Mal für Österreich und erzielte dabei einen Treffer. Die meisten Spiele in der Bundesliga absolvierte der ehemalige pfeilschnelle Stürmer für die SV Ried.

Muhammed Akagündüz steht auch auf der Wunschliste der Austria. GEPA
Muhammed Akagündüz steht auch auf der Wunschliste der Austria. GEPA

Schwerwiegender Ausfall

Unterdessen muss man im Lager der Grün-Weißen einen herben Rückschlag hinnehmen. Der erst im Sommer eingekaufte Stürmer Patrik Eler fällt den gesamten Herbst über aufgrund eines Bänderrisses im Knie aus. Glück im Unglück: Das Kreuzband blieb verschont. Der Slowene zog sich die Verletzung bei der 1:2-Heimniederlage gegen den FAC zu. Dafür konnte man die Spielgenehmigungen für die Jamaikaner Kyle Butler (spielte bereits für die Amateure) und Kevaughn Atkinson endlich einholen.

Patrik Eler fällt aufgrund eines Bänderrisses im Knie den Rest der Herbstsaison aus. Gepa
Patrik Eler fällt aufgrund eines Bänderrisses im Knie den Rest der Herbstsaison aus. Gepa