Fußball: Dornbirner SV setzt im VFV-Cup seinen Erfolgslauf fort

Sport / 12.09.2019 • 07:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Benjamin Kaufmann nutzte den Abpraller von Lauterach-Goalie Lukas Kusche zum 1:0-Führungstreffer für den Dornbirner SV. VN/STIPLOVSEK

Dornbirn Neun Siege in der VN.at-Eliteliga und nun der zweite Erfolge im 44. Uniqa VFV-Cup. So lautet die eindrucksvolle Bilanz des derzeit mit Abstand besten Amateurteams Vorarlbergs, dem Dornbirner SV. Die Haselstauder sind nicht zu stoppen und die imposante Erfolgsserie fand auch im heimischen Pokalbewerb ihre Fortsetzung. Im ersten von zwei Duellen innert drei Tagen behielt der Dornbirner SV gegen Lauterach knapp mit 2:1 die Oberhand. Ausgerechnet DSV-Kapitän Julian Birgfellner schoss für die Haselstauder nach Wiederbeginn das 2:1-Goldtor (51.). Der 27-jährige Mittelfeldspieler war mit einem Flachschuss zur Stelle, als Lauterach-Goalie Lukas Kusche einen Ball von Julian Erhart nicht bändigen konnte.

Benjamin Kaufmann staubt zur 1:0-Führung ab

Die Führung für die Hausherren erzielte nach mustergültiger Vorarbeit von Birgfellner Neuerwerbung Benjamin Kaufmann (23.) aus kurzer Distanz. Nach seiner langen Verletzungspause kommt Benjamin Kaufmann immer besser in Schwung. In Haselstauden steht Erfolgscoach Roman Ellensohn sowieso der größte Kader aller VN.at Eliteliga-Klubs zur Verfügung. Der deutsche Innenverteidiger Andre Bauer stand im Cupspiel nicht einmal im Aufgebot des Spitzenreiters.
Nach einem Kracher von Lauterach-Offensivspieler Keramettin Kocabay traf Eigenbau Simon Anwander (34.) zum 1:1-Ausgleich. Am Ende hatten die Haselstauder auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, als der eingewechselte Vinicius Gomes Maciel (90.) in aussichtsreicher Position den Ausgleich vergab. Allerdings hätten die Haselstauder nach Seitenwechsel den Sack frühzeitig zumachen müssen: Jonas Gamper (60.), Cordeiro Soares Junior (73.) und Julian Erhart (76.) ließen hochkarätige Möglichkeiten aus. Zudem fand ein klares Tor von Erhart (85.) wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung. „Die Müdigkeit durch die vielen englischen Wochen war fast der größere Gegner als ein gutes Lauterach. Das Wichtigste war das Weiterkommen ins Achtelfinale und diese Pflichtaufgabe wurde erfüllt“, betonte DSV-Sportchef Marcel Lipburger.

Einzig das Ergebnis hat nicht gepasst

Das ersatzgeschwächte Lauterach durfte trotzdem erhobenen Hauptes das Feld verlassen. Ohne fünf Stammspieler, darunter Goalgetter Elvis Alibabic und Routinier Sebastian Beer, brachte man den Favorit bis zum Schlusspfiff ins Wanken. „Wir waren trotz der vielen Absenzen ebenbürtig. Ich bin sehr stolz auf meine tapfer kämpfende Mannschaft“, war Lauterach-Coach Thomas Bayr mit der gezeigten Leistung, aber nicht mit dem Ergebnis zufrieden. VN-TK

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