Duell der Generationen im Ländle-Kassiker

Sport / 13.09.2019 • 19:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das ewig junge Prestigeduell um die Vorherrschaft im Vorarlberger Frauenhandball ist ein Pflichttermin für die Fans beider Klubs. VN/Lerch
Das ewig junge Prestigeduell um die Vorherrschaft im Vorarlberger Frauenhandball ist ein Pflichttermin für die Fans beider Klubs. VN/Lerch

SSV Schoren empfängt heute (19 Uhr) im 29. Derby der Handballerinnen Blau-Weiß Feldkirch.

Dornbirn Wird es am Ende der 15. Derbysieg für den SSV Dornbirn-Schoren, gibt es zum fünften Mal eine Punkteteilung oder kann Blau-Weiß Feldkirch nach dem 29. Revierduell in der Women Handball Austria Leeague (WHA) am Samstag (19 Uhr) über den elften doppelten Punktgewinn in einem Revierduell jubeln? Für Spannung ist ausreichend gesorgt und die mit Sicherheit zahlreich in die Messehalle in Dornbirn kommenden Handballfans dürfen sich auf einen Leckerbissen freuen.

Während sich die Gastgeberinnen nach dem 22:28 vor einer Woche in Ferlach erstmals vor eigenem Publikum präsentieren, ist es für die Gäste aus der Montforstadt das erste Saisonspiel. Wie immer eigentlich vor solchen Revierduellen will keine der Mannschaften die Favoritenrolle für sich beanspruchen. „Ein Derby hat bekanntlich eigene Gesetze. Ich rechne mit einem Duell auf Augenhöhe, sehe aber Feldkirch aufgrund der Erfahrung leicht im Vorteil. Trotzdem haben wir das Potenzial, gegen sie zu bestehen und diese Chance wollen wir nutzen“, betont SSV-Trainerin und Ex-Welthandballerin Ausra Fridrikas.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im zu erwartenden Hexenkessel wird sicher die Erfahrung sein. Und da sieht die Statistik die Gäste aus Feldkirch ganz klar im Vorteil: Während die 16 SSV-Kaderspielerinnen einen Altersdurchschnitt von 19,1 Jahren aufweisen und Torfrau Katja Rauter mit 24 Jahren die älteste Spielerin ist, kann Feldkirch auf viel Routinie bauen. Die Blau-Weißen haben einen Altersdurchsschnitt von 26,1 Jahren und eine Vielzahl von ligaerprobten Spielerinnen. Fraglich ist noch der Einsatz der Bosnierin Aleksandra Pericevic (24) und Lara Hanslik (27) aus Deutschland. Für beide fehlt noch die Freigabe des Transfers vom internationalen Verband. VN-JD

Handball

Women Handball Austria 2019/20

SSV Dornbirn-Schoren – HC Sparkasse BW Feldkirch Samstag, 19 Uhr

Messehalle 2, SR Hofmarcher/Ugarkovic

Tabelle:  1. Handball Wr. Neustadt 1 1 0 0 31: 18 +13 2

  2. SC Ferlach/Feldkirchen 1 1 0 0 28: 22 +6 2

  3. Perchtoldsdorf/Vöslauer HC 1 1 0 0 35: 30 +5 2

  4. MGA Fivers 1 1 0 0 20: 19 +1 2

  5. HC Sparkasse BW Feldkirch 0 0 0 0 0: 0 +/-0 0

  WAT Atzgersdorf (M) 0 0 0 0 0: 0 +/-0 0

  UHC Eggenburg 0 0 0 0 0: 0 +/-0 0

  UHC Stockerau 0 0 0 0 0: 0 +/-0 0

  9. Hypo NÖ 1 0 0 1 19: 20 -1 0

 10. HIB Handball Graz 1 0 0 1 30: 35  -5 0

 11. SSV Dornbirn-Schoren 1 0 0 1 22: 28 -6 0

 12. ATV Trofaiach 1 0 0 1 18: 31 -13 0

Nächste Spieltage der Ländle-Klubs: HC Sparkasse BW Feldkirch – UHC Stockerau, 21. 9.,

18 Uhr; WAT Atzgersdorf – SSV Dornbirn-Schoren, 21. 9. 19 Uhr; HC BW Feldkirch – Wr. Neustadt, 5. 10., 18 Uhr, MGA Fivers – SSV Dornbirn-Schoren, 5. 10., 19 Uhr