Face-off in der Alpenliga

Sport / 13.09.2019 • 20:01 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Heute startet die neue Saison der Alps Hockey League – die Vorarlberger Clubs legen alle mit einem Heimspiel los.

Lustenau Für den besten Ländle-Klub der Vorsaison geht es im ersten Spiel der neuen Saison gegen die Rittner Buam (19.30, Rheinhalle). Nachdem man 2018/19 im Halbfinale stand, dürfte die neue Spielzeit schwerer werden. Trainer Christian Weber, der beim EHC in seine zweite Saison von Anfang an startet, hat über ein Dutzend neue Spieler im Kader. „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Vorbereitung zufrieden“, so der Schweizer. „Es ging ja vor allem darum die neuen Spieler einzubauen, es wurde noch viel mit den Linien probiert. Wir sind auf einem guten Weg, aber in Topform zu sein ist in dieser kurzen Zeit unmöglich.“

Frühe Ausfälle

Mit Neuzugang Frederik Rasmussen und Youngster Leon Schmeiser fallen zwei Spieler für längere Zeit verletzt aus, auch sonst hätte der eine oder andere Spieler laut Weber noch Blessuren aus der Vorbereitung. „Alle wollen spielen, aber die Saison ist lange und da muss man dann natürlich schauen, ob das Sinn macht“, meint der 55-jährige Coach im Hinblick auf die erste Partie. Freuen dürfen sich die Fans auf Rückkehrer René Swette, der diese Saison wieder im Tor der Löwen stehen wird. Mit dem US-Amerikaner Colin Long hat man einen AHL-erfahrenen Goalgetter an Bord geholt, zudem kamen Dominic und Lucas Haberl vom Dornbirner EC.

Insgesamt gesehen hat sich der Lustenauer Kader vor allem dahingehend verändert, dass er jünger geworden ist. „Man muss ganz klar sagen, dass wir letztes Jahr mehr Erfahrung im Team hatten. Das wird man diese Saison auch sehen, es wird den jüngeren Spielern bestimmt der eine oder andere Fehler unterlaufen, der einem erfahreneren Spieler nicht passiert wäre.“ An der Zielsetzung hätte sich Weber zufolge aber nichts geändert: Der Tenor ist bei jeder Mannschaft gleich, jeder will in die Play-offs. Wenn alle gesund bleiben, dann sind sie bei uns auch sicher
möglich.“ ER