Die Serie reißt nicht ab: DSV mit nächstem Sieg

Sport / 14.09.2019 • 21:15 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Der Dornbirner SV ist einfach nicht klein zu kriegen. VN

Zum Rückrundenstart der VN.at-Eliteliga gewinnt der Dornbirner SV die zehnte Ligapartie in Folge.

Dornbirn Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche war die Mannschaft von Trainer Thomas Bayr, nämlich der FC Lauterach, zu Gast auf dem Haselstaudener Sportplatz beim Dornbirner SV. Der einfache Grund hierfür: Bereits am Mittwoch waren die Lauteracher beim Team vom, von Roman Ellensohn betreuten, DSV zu Gast – Im VFV-Cupspiel konnten die Hausherren mit 2:1 knapp aber doch die Überhand behalten. Und jetzt, nur drei Tage später, galt es heute für das Heimteam, seine Siegesserie in der VN.at-Eliteliga – die seit nunmehr neun Runden anhält – fortzusetzen.
Ein spannendes Spiel war also vorprogrammiert und die beiden Teams verschwendeten auch kaum Zeit. Bereits in den ersten Minuten ging es oft und rasant hin und hier. Und so dauerte es auch nicht lange bis der erste Treffer des Nachmittags notiert werden durfte: Andreas Röser war es, der zur 1:0-Führung einschob, nachdem er zuvor die Lauteracher Abwehrreihe und den Torhüter Lukas Kusche hinter sich ließ. Vor allem Mikail Hämmerle präsentierte sich in dieser Situation nicht gut (11.).

Zwischenzeitlicher Ausgleich

Eine knappe Viertelstunde später sollten dann die versammelten DSV-Fans noch einmal applaudieren und somit einem Tor Anerkennung zeigen. Das Besondere daran: Es handelte sich um keinen Treffer „ihrer“ Mannschaft, es ging um den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer der Lauteracher. Danijel Gasovic traf mit einem herrlichen Freistoßtor aus knappen 30 Metern zum 1:1 (27.). Und da standen sogar die Dornbirner Münder offen.
Kurz vor der Pause war die verdiente DSV-Führung aber auch schon wieder wiederhergestellt, Röser erzielte in Minute 44 von der Strafraumgrenze seinen zweiten Treffer des Tages. Mit diesem 2:1 ging es auch in die Kabinen, Schiedsrichter Thomas Gangl pfiff zur Pause. Nach Wiederanpfiff waren weiterhin die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, sie drückten den Gästen das Spiel auf und Angriffsversuche der Lauteracher verliefen ganz oft im Sand, ehe sie überhaupt gefährlich werden konnten.
So verwunderte auch nicht, dass der DSV seine Führung auf ein 4:1 ausbauen konnte: Zunächst schob Julian Erhart lässig zum 3:1 ein (55.), ehe Andreas Röser seinen dritten Treffer erzielte und mit dem Tor zum 4:1 alles klar machte (68.). Nach dem Abpfiff ließ er seinen Emotionen über ein „geiles“ Spiel seines Teams freien Lauf: „Wir haben eine unglaubliche Qualität in der Mannschaft, das Trainerteam ist ebenso tiptop. Spielerisch ist das, was wir hier aufführen, echt lässig.“

„Uns wird ganz sicher nicht langweilig. Vom Gewinnen werden wir nie satt sein.“

Roman Ellensohn, Trainer Dornbirner SV

Am zehnten Saisonsieg konnte durch die Lauteracher nicht mehr gerüttelt werden, das Tor des Eingewechselten Tobias Dür zum 4:2 war nurmehr Ergebniskosmetik (69.). Den Endstand fixierte dann Junior in der Nachspielzeit, schlussendlich stand ein 5:2 auf der Anzeigetafel angeschrieben.
Und wer blieb sprachlos auf dem Platz zurück? Der DSV-Trainer Roman Ellensohn, dem die Freude und ein breiter Grinser ins Gesicht geschrieben stand: „Das, was wir hier heute abgeliefert haben, war wieder einmal traumhaft. Meine Spieler haben meine Anweisungen perfekt umgesetzt, es war schön anzusehen. Wir bleiben auf jeden Fall dran, wir wollen die Serie weiter fortsetzen.“ Und die Frage, ob er die Spieler in der Kabine mittlerweile etwas auf den Boden zurückholen muss, winkte er verschmitzt ab: „Obwohl man das denken könnte, ist es ganz und gar nicht so. Wir wissen, wo unsere Qualitäten sind, aber wissen auch, dass uns jeder Gegner, wie auch heute Lauterach, gefährlich werden kann.“ MW

Fussball, VN.at-Eliteliga

10. Spieltag

HELLA Dornbirner SV – Intemann FC Lauterach 5:2 (2:1)

Sportplatz Haselstauden, 480 Zuschauer, SR Gangl

Torfolge: 11. 1:0 Röser, 27. 1:1 Gasovic, 44. 2:1 Röser, 55. 3:1 Erhart, 68. 4:1 Röser, 69. 4:2 Dür, 90./+2 5:2 Junior

Gelbe Karten: 21. Musah (Lauterach/Foulspiel), 27. Kaufmann (DSV), 38. Huber (beide unsportliches Verhalten), 85. (beide Lauterach/Foulspiel)

Hella Dornbirner SV (4-5-1): Fend; Kovacec, Filler, Tsohataridis, Kalkan (71. Bodemann); Röser (81. Hartmann), Birgfellner, Kaufmann (55. Hänsler), Erhart, Gamper; Junior

Hella Dornbirner SV (4-5-1): Fend; Kovacec, Filler, Tsohataridis, Kalkan (71. Bodemann); Röser (81. Hartmann), Birgfellner, Kaufmann (55. Hänsler), Erhart, Gamper; Junior