Dornbirn verpatzte Heimpremiere

Sport / 15.09.2019 • 22:14 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Viel Verkehr vor Dornbirns Torhüter Rasmus Rinne: Florian Baltram, Maximilian Egger, Layne Viveiros, Philipp Pöschmann, Daniel Jakubitzka, Mario Huber, Antti Kauppila, Kevin Macierzynski, Nico Feldner und Stefan Häußle.gepa
Viel Verkehr vor Dornbirns Torhüter Rasmus Rinne: Florian Baltram, Maximilian Egger, Layne Viveiros, Philipp Pöschmann, Daniel Jakubitzka, Mario Huber, Antti Kauppila, Kevin Macierzynski, Nico Feldner und Stefan Häußle.gepa

Salzburg ließ den Bulldogs keine Chance und gewann mit 5:0.

Dornbirn Erst einmal schossen die Bulldogs beim ersten Heimspiel der Saison kein Tor. Vor acht Jahren kassierten die Dornbirner bei ihrem EBEL-Einstieg ein 0:6 gegen Villach. Bei der Heimpremiere in der heurigen Saison fassten die Messestädter vor rund 2700 Fans ein 0:5 aus. Salzburg war für die neuformierten Bulldogs wohl noch eine Nummer zu groß. „Wir wollten eigentlich anders spielen, deutlich aggressiver, aber dies ist uns nicht gelungen. Wir stecken in einem Entwicklungsprozess, lernen von Spiel zu Spiel und da gehören solche Ergebnisse dazu“, meinte DEC-Stürmer Kevin Macierzynski.

Offensive zu harmlos

Salzburg ist noch nie als Außenseiter ins Messestadion gekommen und auch in der aktuellen Saison waren die Rollen vor der Heimpremiere klar verteilt. Zumindest war die Erwartungshaltung der Fans nach dem knappen 2:1-Erfolg gegen Innsbruck etwas größer. Doch schon nach drei Minuten erlitt der vorsichtige Optimismus einen ersten Dämpfer. Ein gut angetragener Schuss von der blauen Linie durch Alexander Pallestrang ging direkt ins Tor. DEC-Keeper Rasmus Rinne war die Sicht verstellt und so reagierte er zu spät. Angriff ist die beste Verteidigung lautete in den letzten Jahren oft das Rezept gegen die Mozartstädter. In den bisherigen 44 EBEL-Duellen blieben die Bulldogs erst einmal ohne Torerfolg gegen die Bullen. Aber schon im Startdrittel zeigte sich die noch fehlende Abstimmung im Team von Jussi Tupamäki, was zu lediglich zwei guten Bulldogs-Chancen führte. Simeon Schwinger (12.) nach einer guten Vorarbeit von Sam Antonitsch und Juhani Tamminen (15.) nach Vorlage von Olle Liss scheiterten aber an Salzburg-Goalie JP Lamoureux. Wie es geht, demonstrierte der Gegner. Als die Hausherren in der 17. Minute die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel bekamen, klingelte es erneut. Chad Kolarik spielte ideal auf Alexander Rauchenwald, der lupfte aus nächster Nähe die Scheibe ins Kreuzeck.

Ehrentreffer blieb aus

Vielleicht wäre das Match anders verlaufen, wenn der abgefälschte Schuss von Evan Trupp (23.) im Powerplay nicht an der Innenstange des Salzburger Tors hängengeblieben wäre. Lamoureux wäre bereits geschlagen gewesen. Trotz einiger weiterer guter Möglichkeiten der Gastgeber zeigten sich die Gäste unbeeindruckt und zogen in der 31. Minute durch einen Treffer von Derek Joslin auf 3:0 davon. Einem weiteren Stangenschuss durch DEC-Stürmer Emilio Romig (33.) folgte drei Minuten später die Vorentscheidung. Rauchenwald überwand erneut Rinne, der eine höhere Abfuhr mehrmals verhinderte. Im Schlussdrittel bemühten sich die Messestädter bis zur Schlusssekunde doch noch um den Ehrentreffer. Doch sowohl die Chancen von Jordan Subban (42.) und Tamminen (45.) sowie eine zweiminütige 5:3-Überzahl am Ende des Spiels führten nicht zum Torerfolg. Lediglich Raphael Herburger traf in der 49. Minute zum 5:0-Endstand.

„Wir stecken in einem Entwicklungsprozess, lernen von Spiel zu Spiel.“

Eishockey

Erste Bank Eishockey Liga

Dornbirn Bulldogs – EC Red Bull Salzburg 0:5 (0:2, 0:2, 0:1)

Messeeishalle, 2720, SR Nikolic, Sternat, Schauer, Sparer

Torfolge: 3. 0:1 Pallestrang, 17. 0:2 Rauchenwald, 31. 0:3 Joslin, 36. 0:4 Rauchenwald (5:4-Überzahl), 47. 0:5 Herburger

Strafminuten: 6 bzw. 12

Dornbirn: Rinne; Magnan, Gartner, Vainonen, Subban, Kauppila, Egger, Kutzer; Romig, Trupp, Rapuzzi, Bau Hansen, Tamminen, Liss, Pöschmann, Häußle, Macierzynski, Schwinger, Fröwis, Antonitsch

Salzburg: Lamoureux; Heinrich, Pallestrang, Joslin, Regner, Jakubitzka, Viveiros, Schreier, Klöckl; Raffl, Herburger, Hughes, Kolarik, Rauchenwald, Holloway, Huber, Baltram, Feldner, Pilloni, Schiechl, Hochkofler

Vienna Capitals – Klagenfurter AC 3:2 n. P. (0:0, 0:0, 2:2)

Wien, 5100, SR Kincses, Piragic, Nemeth, Zgonc

Torfolge: 46. 0:1 Neal, 50. 1:1 Großlercher, 55. 1:2 M. Geier, 60. 2:2 Zalewski. Entscheidender Penalty: Loney

Strafminuten: 12 buw. 12

Villacher SV – HC Bozen 7:2 (2:1, 3:0, 2:1)

Villach, 3212, SR Bulovec, Smetana, Kaspar, Rezek

Torfolge: 2. 1:0 Karlsson, 5. 2:0 Pöyhönen, 19. 2:1 Giliati (5:4), 21. 3:1 Bjorkstrand, 24. 4:1 Lahoda, 34. 5:1 Schlacher, 50. 6:1 Lahoda, 50. 7:1 Bjorkstrand, 56. 7:2 Insam (4:5-Unterzahl)

Strafminuten: 10 bzw. 22

Fehervar AV 19 – EHC Black Wings Linz 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)

Szekesvehervar, 3040, SR Trilar, Baluska, Hribar, Nedeljkovic

Tor: 15. 1:0 Yogan (5:4-Überzahl)

Strafminuten: 2 bzw. 8

HC Znojmo – Graz 99ers 3:6 (0:3, 0:2, 3:1)

Znojmo, 2347, SR Ofner, Siegel, Nagy, Soos

Torfolge: 6. 0:1 Squies, 8. 0:2 King, 12. 0:3 Garbowsky (5:3), 30. 0:4 Grafenthin, 36. 0:5 King, 45. 1:5 Berisha, 46. 2:5 Novak, 52. 2:6 Weihager, 60. 3:6 Bowles (5:3)

Strafminuten: 6 bzw. 10

Tabelle

1. EC Red Bull Salzburg 2 2 0 0 0 10:1   6

2. Graz 99ers  2 1  1 0 0 8:4 5

3. KAC  2 1 0 1 0 7:3   4

4. VSV  1 1 0 0 0 7:2  3

5. Vienna Capitals 2 0 1 1 0 4:4  3

6. Fehervar   2 1 0 0 1 1:5  3

7. Dornbirner EC 2 0 1 0 1 2:6  2

8. HC Innsbruck 1 0 0 1 0 1:2 1

9. Black Wings Linz 1 0 0 0 1 0:1 0

10. Znojmo   1  0 0 0 1 3:6 0

11. HCB Südtirol  2 0 0 0 2 3:12 0