Platz drei als Lohn für harte Arbeit

Sport / 17.09.2019 • 22:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Christoph Lampert vom Rauch-Power-Sport-Team hat nach Saisonende gut lachen.Noger/Leandro Zanin
Christoph Lampert vom Rauch-Power-Sport-Team hat nach Saisonende gut lachen.Noger/Leandro Zanin

Christoph Lampert überraschte gleich in seiner ersten Berg-EM-Saison.

Feldkirch „Es fühlt sich einfach sensationell, ja fast unglaublich an“, strahlte Christoph Lampert auch nach dem letzten der zwölf Rennen im Rahmen der Berg-Europameisterschaft 2019. Nachdem die beiden Europameister Christian Merli und Simone Faggioli – erstmals gibt es zwei Titelträger – auf einen Start im Schlussrennen in Kroatien verzichteten, entpuppte sich die Strecke in Buzet für den Feldkircher einmal mehr als Herausforderung. „Der Asphalt war irre rutschig, die Strecke zudem technisch anspruchsvoll“, bilanzierte der 37-Jährige. Dennoch knallte Lampert im ersten Training gleich eine Bestzeit hin. Ein Dreher im zweiten Lauf war ein kleiner Warnschuss. Doch auch im letzten Saisonrennen blieb der Vorarlberger ohne Unfall, einzig ein größerer Satz an Reifen sowie die enormen Reisekosten ließen das Budget für 2019 ein wenig anwachsen. Das Resultat aber gibt dem Feldkircher recht. Nicht nur, dass er in Buzet in beiden Rennen auf den dritten Rang fuhr und als Gesamtdritter die Heimreise antreten durfte. Auch bei der im November in Trento stattfindenden Siegerehrung der Berg-Europameisterschaft wird er neben den beiden Italienern Merli und Faggioli auf dem Stockerl stehen.

Planungen für 2020

„Wenn ich daran denke, dass praktisch die Hälfte der Strecken völlig neu für mich waren, dass kaum Zeit zur Eingewöhnung blieb, so kann ich nur zufrieden bilanzieren.“ Für Lampert, der am Wochenende noch ein nationales Rennen im oberösterreichischen St. Agatha fährt, heißt es nun: Nach der Saison ist vor der Saison. Jetzt gilt es Gespräche zu führen, um für 2020 ein entsprechendes Budget aufzustellen. Denn Lampert möchte wieder die Berg-EM-Saison bestreiten. Jetzt, da er die Strecken kennt und auch die Stellen, wo noch Zeit zu gewinnen bzw. zu verlieren ist, möchte er noch einmal angreifen. Aber: „Ohne Sponsoren wird es nicht möglich sein.“

„Es fühlt sich unglaublich an. Natürlich würde ich auch 2020 gerne fahren.“

Christoph Lampert vom Rauch-Power-Sport-Team hat nach Saisonende gut lachen.Noger/Leandro Zanin
Christoph Lampert vom Rauch-Power-Sport-Team hat nach Saisonende gut lachen.Noger/Leandro Zanin