Gegen Baldauf wird noch ermittelt

Sport / 23.09.2019 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Max Hauke wird sich vor Gericht verantworten müssen.gepa
Max Hauke wird sich vor Gericht verantworten müssen.gepa

Anklagen gegen Hauke und Denifl wegen Sportbetrugs.

Innsbruck Gegen den des Dopings verdächtigen ehemaligen Radprofi Stefan Denifl sowie den im Zuge der Nordischen Ski-WM in Seefeld ins Netz gegangenen Skilangläufer Max Hauke sind Anklagen wegen Sportbetrugs erhoben worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Innsbruck mit, ohne die Namen der betroffenen Sportler zu nennen. Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen gegen Haukes Vorarlberger Teamkollegen Dominik Baldauf, der in Seefeld ebenfalls festgenommen worden war.

Denifl wird vorgeworfen, beginnend mit dem Jahr 2014 bis zur Beendigung seiner Profikarriere Ende 2018 Blutdoping praktiziert und Wachstumshormone genommen zu haben. Es besteht der Verdacht, dass die Zahlungen, die die getäuschten Geldgeber an ihn geleistet haben, mehr als 500.000 Euro betragen haben.

Hauke, der während der WM bei der Rückführung von Blut erwischt worden war, wird indes vorgeworfen, seit der Saison 2015/2016 die Anti-Doping-Regeln verletzt zu haben.