Fußballszene

Sport / 25.09.2019 • 20:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Zurück im Training

München Nach seiner Oberschenkelverletzung hat David Alaba erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings beim FC Bayern bestritten. Der 27-jährige Linksverteidiger verzichtete am Mittwoch bei der Vormittagseinheit des deutschen Rekordmeisters lediglich auf die abschließenden Spielformen. Damit rückt ein Comeback des Wieners, der sich vor rund eineinhalb Wochen in der Vorbereitung auf das Bundesligaspiel bei RB Leipzig einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen hatte, näher. Ob Alaba am Samstag in Paderborn wieder zum Kader gehören kann, ist aber offen.

Im Amt bestätigt

Bern Der wegen seiner Ermittlungsmethoden im Korruptionsverfahren gegen hohe Fußballfunktionäre umstrittene höchste Schweizer Ankläger, Bundesanwalt Michael Lauber, ist im Amt bestätigt worden. Die beiden Häuser des Parlaments stimmten in Bern mit knapper Mehrheit für eine neue vierjährige Amtszeit Laubers. Dieser hatte sich vor und nach der Aufnahme der Ermittlungen 2016 zweimal mit dem Präsidenten des Weltfußballverbandes FIFA, Gianni Infantino, getroffen und diese Begegnungen nicht protokolliert. An ein drittes Treffen 2017, das von einem Sonderermittler aufgedeckt wurde, konnten sich weder Lauber noch die anderen Beteiligten nach eigenen Angaben erinnern. Das Schweizer Bundesstrafgericht erklärte Lauber im Juni deshalb in einigen Ermittlungskomplexen für befangen.

Entwarnung

Barcelona Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Weltfußballer Lionel Messi im Spiel gegen den FC Villarreal (2:1) hat Ernesto Valverde, Trainer des FC Barcelona, leichte Entwarnung gegeben. „Es ist ein kleines Problem im Adduktorenbereich und als Vorsichtsmaßnahme haben wir entschieden, nichts zu riskieren. Theoretisch ist es nicht mehr, aber wir werden sehen.“

Großes Umweltprojekt

Ljubljana Als ökologisches Vermächtnis der nächsten Fußball-Europameisterschaft will die UEFA im kommenden Sommer in jedem der zwölf EM-Gastgeberländer je 50.000 Bäume pflanzen. Das kündigte der Präsident der Europäischen Fußball-Union, Aleksander Ceferin, nach der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees in Ljubljana an. Zudem werde man Projekte der für Nachhaltigkeit und Klimaschutz eintretenden Gruppe South Pole unterstützen. Dadurch wolle man „die geschätzten 405.000 Tonnen CO2-Emissionen aus Reisen von Fans und Vertretern der UEFA zu den Spielen kompensieren“, hieß es.