Datencenter Fussball, 2. Liga 2019/20

Sport / 29.09.2019 • 21:39 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Zwei Protagonisten der Partie: Egzon Shabani (l.) und Marco Gantschnig.gepa
Zwei Protagonisten der Partie: Egzon Shabani (l.) und Marco Gantschnig.gepa

Dornbirn belohnt sich für 3:1-Sieg über den GAK.

Dornbirn Der zweite Heimsieg der Mohren-Elf aus Dornbirn sorgte zumindest für knapp 24 Stunden für den Vorstoß auf Platz zwei in der Tabelle. Auch wenn die Rothosen nunmehr als Drittplatzierte in die neue Woche gehen, die Mannschaft hat sich vorerst in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Dass man im Duell der Regionalligameister West vs Ost mit 3:1 die Oberhand behielt, war allerdings auch ein stückweit dem Glück geschuldet. Die Fans aber dankten den Schützlingen von Trainer Markus Mader nach dem Schlusspfiff mit minutenlangen Ovationen für die zuvor gezeigte Leidenschaft.

Effektiv und kaltblütig

„Wir haben uns heute das Glück regelrecht erarbeitet und erzwungen“, sagte denn auch ein mit dem Ergebnis zufriedener FCD-Coach. Allerdings schränkte Mader ein: „Für einmal hat nicht das bessere Team gewonnen. Deshalb dürfen wir uns nicht blenden lassen, auch nicht von der Tabelle. Der GAK hat sehr viel Druck ausgeübt und wir hatten alle Hände voll zu tun. Für uns ist es aber ganz wichtig, dass wir weitere drei Punkte im Kampf um den Ligaverbleib gewonnen haben. Diese sind uns nicht mehr zu nehmen.“

Der Spielverlauf auf der Birkenwiese unterstrich die Worte von Mader. Schon in der Anfangsphase hätten die Gäste aus der Steiermark durch Dominik Hackinger (9.). Lucas Barbosa (14./Kopfball) und Gerald Nutz (17.) drei Tore vorlegen können. Zudem musste Marc Kühne einmal für seinen geschlagenen Torhüter Lucas Bundschuh auf der Torlinie (16.) retten. Auch übersah der Referee ein Handspiel von Kühne im Strafraum (15.). Nach gut einer halben Stunde erholte sich Dornbirn, und der aufgerückte Florian Prirsch stellte die Partie auf den Kopf, als er einen Freistoßball von Anes Omerovic über die Linie drückte (35.).

Auch nach der Pause änderte sich nichts an der Spielcharakteristik. Die Grazer vergaben weiter Möglichkeiten und schossen sich das 0:2 selbst (86.). Unglücksrabe Marco Gantschnig (90.) gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch Egzon Shabani stellte in der Nachspielzeit den Sieg mit seinem dritten Saisontreffer sicher (93.). Kurz zuvor durfte der Portugiese Madiu Bari (21) sein Ligadebüt im Dress der Dornbirner feiern (89.).

„Ein sicherlich glück­licher Sieg. Heute haben wir uns das Glück regelrecht erarbeitet.“

8. Spieltag

FC BW Linz – SV Ried  2:3 (1:0)

Stadion der Stadt Linz, 1792 Zuschauer, SR Lechner (W)

Torfolge: 9. 1:0 Kreuzriegler (Foulelfmeter), 59. 1:1 Ziegl, 61. 1:2 Kerhe, 66. 1:3 Kovacec, 69. 2:3 Kreuzriegler

SK Austria Klagenfurt – SK Vorwärts Steyr 1:1 (1:0)

Karawankenblickstadion, 1250 Zuschauer, SR Sadikovski (W)

Torfolge: 7. 1:0 Greil, 78. 1:1 Mustecic

Bei Steyr wurde der Ex-Lustenauer Dragan Marceta in der 53. Minute eingewechselt, Kollege Nicolai Bösch saß auf der Ersatzbank.

FC Wacker Innsbruck – SV Lafnitz  0:3 (0:1)

Tivoli Stadion Tirol, 1782 Zuschauer, SR Fröhlacher (K)
Torfolge: 37. 0:1 William, 82. 0:2 Fadinger, 84. 0:3 Prohart

Gelb-Rote Karte: 83. Bacher (Wacker)

Rote Karte: 73. Meusburger Wacker/Tätlichkeit)

Kapfenberger SV 1919 – FC Liefering  0:2 (0:2)

SKU Amstetten – FC Juniors OÖ  1:2 (1:2)

Young Violets Austria Wien – Floridsdorfer AC  4:1 (2:0)

SV Horn – SC Austria Lustenau 2:4 (0:2)

FC Mohren Dornbirn 1913 – Grazer AK  3:1 (1:0)