Neues Stürmerduo für Adi Hütter

Sport / 29.09.2019 • 22:51 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Bas Dost und Andre Silva knipsten für die Eintracht.

Frankfurt Die Eintracht hat ein neues Knipser-Duo. Nach den Treffern von Bas Dost und André Silva zum Auftakt des 6. Spieltages in der Bundesliga ist bei den Frankfurtern die Lust auf den nächsten Auftritt auf internationalem Parkett geweckt. „Wir wollen gewinnen, also müssen wir treffen. Mit unserem Team können wir Torchancen kreieren“, sagte der Portugiese Silva nach dem 2:1-Sieg bei Union Berlin.„Bei meinem Tor habe ich spekuliert. Das ist mein Job, und von so etwas lebt man als Stürmer“, erklärte der Holländer Dost, im Sommer für 7,5 Millionen Euro von Sporting Lissabon zurück in die Bundesliga gekommen ist. „Es freut mich für Bas, nicht nur wegen des Tores, sondern weil er immer gearbeitet hat. Man sieht, dass er körperlich zugelegt hat“, sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter zum ersten Startelf-Auftritt von Dost. Für den 30 Jahre alten Ex-Wolfsburger war es das zweite Liga-Tor für Frankfurt, sein insgesamt 38. in der Bundesliga.

Am Donnerstag geht es nun für das Hütter-Team auf der geliebten Europa-League-Bühne bei Vitoria Guimarães weiter. „Das Spiel gegen den nächsten Gegner ist besonders. Es ist ein Spiel in meinem Land, in Portugal. Es ist in der Nähe meiner Geburtsstätte“, sagte Silva. Der vom AC Mailand ausgeliehene Stürmer erzielte das zweite Tor bei Union nach Traumflanke von Djibril Sow per Kopfball. „André hat trotz einer verpassten Chance nicht aufgehört zu fighten“, bemerkte Hütter.

Tauschgeschäft Silva

Der in der kleinen Gemeinde Baguim do Monte – gelegen zwischen Porto und Guimarães – geborene André Miguel Valente da Silva war 2017 für 38 Millionen Euro vom FC Porto zum AC Mailand gewechselt, wurde dann aber an den FC Sevilla und Anfang September im Gegenzug für Ante Rebic für zwei Jahre von Milan an Frankfurt verliehen.„Er ist technisch gut, hat ein gutes Spielverständnis und kann mit links, mit rechts und mit dem Kopf abschließen“, sagte der Österreicher Hütter über seinen neuen Stürmer. In 33 Länderspielen traf Silva für Portugal 15 Mal. Landsmann Gonçalo Paciência, der in dieser Saison auch schon sechs Pflichtspieltore auf dem Konto hat, kam in Berlin erst in der Schlussphase für Dost ins Spiel.

Mit gutem Gefühl nach Portugal

Silva, Dost und Pacência sollen nun nach dem 0:3-Fehlstart gegen den FC Arsenal auch in der Europa League die Spur der inzwischen abgewanderten Luka Jovic (Real Madrid), Sébastien Haller (West Ham United) und Rebic aufnehmen. „Wir können jetzt mit einem sehr guten Gefühl nach Portugal reisen“, bemerkte der in Berlin stark spielende Schweizer Sow, auch ein Neuer bei der Eintracht.

„Es freut mich für Bas, weil er hart gearbeitet hat. Man sieht, dass er körperlich zugelegt hat.“