Bregenz weiter im Keller

Sport / 03.10.2019 • 22:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Harter Infight, v. l.: Josip Juric-Grgic, Eric Damboeck, Vlatko Mitkov und Marian Klopcic???
Harter Infight, v. l.: Josip Juric-Grgic, Eric Damboeck, Vlatko Mitkov und Marian Klopcic???

Vorgezogenes Spiel bei Leader Margareten mit 24:27 verloren.

Wien Die erhoffte Aufholjagd in dieser Woche blieb aus, vielmehr verbleibt Bregenz Handball nach der Niederlage bei Leader Fivers im Tabellenkeller hängen. Dabei vermochte die Elf von Trainer Markus Burger die Anfangsphase durchaus ausgeglichen zu gestalten. Erst Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich zu viele Fehler im Spiel des Rekordmeisters ein und mit einem 4:0-Lauf legten die Wiener ihrerseits auf 9:5 vor.

Ein Vorsprung, den die Hausherren in weiterer Folge dank einer gut abgestimmten Abwehr-Torhüter-Achse kurzzeitig auf fünf Tore erhöhen konnten und sich mit einem 13:9-Vorsprung in die Pause verabschiedeten.

In den ersten Minuten durften sich die Bregenzer auch dreimal über einen Führungstreffer freuen. Marko Coric war es, der mit dem 1:0 den Torreigen eröffnete. Nach dem 3:2 bzw. 4:3 aber waren die Gastgeber am Zug. Auch, weil die Bregenzer einige unerzwungene Fehler begingen und sich so um die Früchte der Arbeit brachten. Vor allem im Spielaufbau war das fehlende Selbstvertrauen spürbar. Da passte es ins Bild, dass Marian Klopcic nach zehn Minuten verletzt vom Platz musste. Trainer Markus Burger ist jedoch weit weg von Selbstmitleid, vielmehr appelliert er an das Kämpferherz. Das zeigte Bregenz nach der Pause, als man sich gegen die drohende Niederlage stellte, diese aber nicht mehr verhindern konnte. Burger: „Da hat es sich gezeigt, welche Spieler den Weg mitgehen wollen.“ VN-cha

„Die Situation ist schwierig. Jetzt müssen wir liefern, deshalb sind Kämpfer gefragt.“