Liensberger in der Zwickmühle

Sport / 05.10.2019 • 13:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kein Ausrüstervertrag von Schuhhersteller Dalbello
für Katharina Liensberger.

Schwarzach Neue Wendung in der Material-Causa rund um Katharina Liensberger. Die 23-jährige Göfnerin ging bis zuletzt davon aus, mit einem Vertrag von Schuhhersteller Dalbello ausgestattet zu werden, um in die neue Skisaison starten zu könne. Doch nun kam vom Hersteller Dalbello die Absage: „Man könne in dieser kurzen Zeit der Läuferin kein konkurrenzfähiges Produkt zur Verfügung stellen,“ hieß es von Firmenseite. Wobei Rennsportchef von MDV (Marker/Dalbello/Völkl) Eric Wolf darauf hinweist, „dass es sich um keine endgültige Absage an Liensberger handelt, sondern um einen Aufschub. Wir sind gern bereit, im Frühjahr 2020 gemeinsam mit der Rennläuferin an einem Schuh für die nächste Saison zu arbeiten. Mit Tests und allem was dazu gehört. Aber in der zuletzt so kurzen Zeit konnten wir kein keinen konkurrenzfähigen Schuh garantieren“.

Varianten

Damit befindet sich Liensberger, die in der Sommerpause den Rossignol-Ski gegen einen Kästle-Ski eintauschte, in der Zwickmühle, da der ÖSV eine Kooperation mit einem Mitglied des Skipools fordert. Aufgrund des aktuellen Rückzuges von Dalbello bleiben der Skiläuferin wohl nur mehr zwei Varianten: 1. Liensberger nimmt eine Sperre des ÖSV in Kauf, oder 2. Liensberger kehrt wieder zu Rossignol zurück.