Knappe Niederlagen, Hard und Bregenz verkauften sich gut

Sport / 06.10.2019 • 22:52 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Torhüter Golub Doknic - im Bild gegen Bjarte Myrhol - hielt mit einer Glanzleistung die Harder in der EHC-Cup-Qualifikation gegen Skjern im Spiel. gepa
Torhüter Golub Doknic – im Bild gegen Bjarte Myrhol – hielt mit einer Glanzleistung die Harder in der EHC-Cup-Qualifikation gegen Skjern im Spiel. gepa

Hard verlor gegen Skjern 25:26, Bregenz in Helsinki 32:35.

Schwarzach Knappe Niederlagen auf dem internationalen Parkett für den Alpla HC Hard und Bregenz Handball. Die Harder mussten sich in der 2. Runde des EHF-Cup gegen den dänischen Vertreter Skjern mit 25:26 geschlagen geben. Die Bregenzer verloren im Challenge Cup in Helsinki mit 35:32.

Hard musste gegen die Dänen Dominik Schmid, Luca Raschle und Nejc Zmavc verletzungsbedingt vorgeben, dafür war Spielmacher Gerald Zeiner wieder mit von der Partie. Das Team von Klaus Gärnter zeigte keinen Respekt, bot in den Startminuten ein Duell auf Augenhöhe. Skejrn führte dann mit drei Toren Vorsprung, die Roten Teufel ließen sich nicht abschütteln (6:8/22. Minute). Nach 20 Minuten standen mit Paul Schwärzler, Manuel Maier, Lenny Fetz und Konrad Wurst gleich vier Youngsters gleichzeitig in der Aufstellung. Mit einem 10:13-Rückstand verabschiedeten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Harder nach 30 Minuten in die Kabinen. Beim Stand von 15:16 (42.) leisteten sich die Unparteiischen nicht nachvollziehbare Entscheidungen, die Gäste zogen, zum Teil in doppelter Überzahl, auf 17:21 (50.) davon.

Hard kämpfte sich zurück, Fetz traf 70 Sekunden vor der Schlusssirene zum 24:25-Anschlusstreffer, am Ende stand aber ein 25:26. „Wir haben im Angriff lange gebraucht, um in unser Spiel zu kommen. Wir haben super gekämpft. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft“, so Gärtner. Skjern-Coach Patrekur Johannesson meinte: „Golub Doknic hat uns heute das Leben schwer gemacht, er hat überragend gehalten. Wir waren schon vier Tore weg, aber Hard ist noch einmal herangekommen. Das war erst die erste Halbzeit. Die zweite am Samstag folgt zuhause.“

Zu viele Gegentore

Bregenz spielte in Helsinki gut, hielt bis zur zehnten Minute eine 8:5-Führung. „Die ersten 15 Minuten waren super“, sagte Nico Schnabl. „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Danach waren es Unachtsamkeiten und wir kriegen blöde Tore. 35 Tore sind zu viel.“ Fehlwürfe und nachlässige Verteidigungarbeit der Bregenzer machten aus einem 13:9 ein 14:14. Helsinki konnte in weiterer Folge mit zwei Toren wegziehen, zur Halbzeit stand ein knappes 17:16. Nach der Pause entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, die Bregenzer Bemühungen wurden zwei Mal mit dem Ausgleich belohnt. Helsinki schlug aber zurück, erhöhte auf 33:30. Bregenz verkürzte nochmals, musste sich letztendlich aber mit 35:32 geschlagen geben. VN-ko

Nico Schnabl hatte mit sieben Toren beim Challenge-League-Auftritt in Helsinki großen Anteil am guten Bregenzer Spiel.gepa
Nico Schnabl hatte mit sieben Toren beim Challenge-League-Auftritt in Helsinki großen Anteil am guten Bregenzer Spiel.gepa

Handball

2. EHF-Cup-Qualifikationsrunde, Hinspiel

Alpla HC Hard – Skjern Handbold  25:26 (10:13)

Sporthalle am See, 2000, SR Ivanovic/Vujicic (Mne)

Tore: Zivkovic 6, Horvat 5, Poklar 3, Zeiner 3/1, Wurst 2, Manuel Schmid 2, Schweighofer 1, Hermann 1, Fetz 1, Weber 1 bzw. Eggert 9/6, Rasmussen 5, Elvar 4, Konradsson 3, Tangen 3, Myrhol. 2. Rote Karte: Schweighofer (32./dritte Zeitstrafe/Hard)

Rückspiel Samstag, 15.30 Uhr

2. Runde EHF-Challenge-Cup, Hinspiel

IFK Handball Helsinki – Bregenz Handball  35:32 (17:16)

Tore: Bregenz: Coric (7), Schnabl (7), Mitkov (5), Klopcic (4), Frühstück (3), Juric Grgic (3), Babarskas (2), Wassel (1)

Rückspiel  Samstag, 18.00 Uhr