Da muss mehr kommen

Sport / 07.10.2019 • 22:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Olivier Magnan und seine Dornbirner Kollegen finden in der Anfangsphase der Erste Bank Eishockeyliga nicht in die Spur. gepa
Olivier Magnan und seine Dornbirner Kollegen finden in der Anfangsphase der Erste Bank Eishockeyliga nicht in die Spur. gepa

Dornbirns Kapitän Olivier Magnan zeigt sich vom Saisonstart enttäuscht.

Dornbirn Auch der Kapitän ist überrascht. „Das war nicht zu erwarten, dass wir erst mit einem Sieg dastehen“, zeigt sich Olivier Magnan enttäuscht. „Ich hätte mir deutlich mehr erwartet.“ Der Dornbirner EC steht nach acht Runden mit nur drei Zählern am Tabellenende der Erste Bank Eishockeyliga. „Nach diesem Wochenende bin ich besonders frustriert“, sagt der 33-jährige Verteidiger. „Gegen Linz hätten wir uns Punkte verdient, da wir uns in allen Bereichen verbessert haben. Wir haben 60 Minuten gekämpft, viele Chancen erarbeitet und waren knapp am Punkt dran. Das war in den letzten Spielen nicht immer so. Aber trotzdem: Da muss noch mehr kommen von uns.“ Nach der knappen 2:3-Niederlage gegen Linz trennen die Bulldogs vom fünften Platz und der damit verbundenen direkten Play-off-Qualifikation schon zehn Zähler.

Taktische Vorgaben brauchen Zeit

Die neuen taktischen Vorgaben von Trainer Jussi Tupamäki sind für die Mannschaft gewöhnungsbedürftig. „Natürlich hat sich das System geändert, unser Coach verlangt deutlich mehr Offensivarbeit, erlaubt uns Verteidigern auch den Vorstoß. Ich glaube, das ist ein guter Ansatz, aber das braucht wohl auch noch etwas an Gewöhnungszeit.“

Magnan gibt sich mit Blick auf die Plus-minus-Bilanz durchaus auch selbstkritisch: „Ja, ich kenne die Statistik natürlich und bin auch nicht sehr glücklich darüber. Vor allem die minus fünf im Spiel gegen Villach haben doch sehr weh getan, so etwas habe ich in einem Spiel glaube ich noch nie zusammengebracht. Ich denke nicht, dass ich das Eishockeyspielen verlernt habe, aber natürlich beginnt man da zu zweifeln.“ Magnan steht mit minus zwölf da, bei den Dornbirnern kann allerdings auch nur Verteidiger Mikko Vainonen mit einer ausgeglichenen Bilanz aufwarten.

Wenig Eiszeit für Liss

Wenig zufrieden ist man in Dornbirn offensichtlich mit dem Schweden Olov Liss. Der Stürmer – für sein Heimatland hat er es zu sechs Nationalteameinsätzen mit vier Toren und zwei Vorlagen gebracht – er bekommt immer weniger Eiszeit, ist in der klubinternen Statistik nur die Nummer 13. Während es Mathias Bau Hansen als meistgefragter Angreifer auf 19:58 durchschnittliche Einsatzminuten pro Partie bringt, wird Liss nur 13:03 Minuten eingesetzt. Verteidiger Jordan Subban kommt pro Spiel auf 21:03 Minuten. abr-ko

„Gegen Linz hätten wir Punkte verdient, wir haben uns in allen Bereichen verbessert.“