In Saas Fee geht es um Liensberger

Sport / 07.10.2019 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vertragsstreit statt Skifreuden: Katharina Liensberger.stiplovsek
Vertragsstreit statt Skifreuden: Katharina Liensberger.stiplovsek

Schwarzach Der Fall von Katharina Liensberger wird dieser Tage in Saas Fee verhandelt. Grund: In der Schweizer Skidestination geht die Präsidentenkonferenz des Österreichischen Skiverbandes über die Bühne. Der Vorarlberger Verband ist durch Präsident Walter Hlebayna vertreten.

Die angedachte Fristverlängerung für Liensberger, um ihren unvollständigen Ausrüstervertrag sanieren zu können, von der Wirtschaftskammer letzte Woche schriftlich an den Skipool eingebracht, sei formell ohne Substanz, schreibt Dr. Christian Poley, der Vorstandsvorsitzende, des Skipools, in einer Aussendung. Die Begründung: Das Begehren der WKÖ stütze sich auf einen Antrag, der von einer nicht zur Antragstellung lizenzierten Person eingebracht wurde. Liensberger sei nicht Mitglied des Skipools und habe somit keine Antragslegitimation. Weiter im Juristen-Deutsch: „Eine Fristverlängerung wurde ausschließlich der Firma Kästle eingeräumt, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch zu beachten gewesen wäre, ob die Firma Kästle im Sinne der obigen Regularien überhaupt, trotz Abschlusses eines Ausrüstervertrages mit dem Skipool, die Mitgliedschaft zu diesem Verein erworben hat.“ Bei Kästle wurde die Frist immer als willkürliche Frist betrachtet und in dieser Form offenbar nicht akzeptiert. Fortsetzung folgt.