David Alaba und die „Rippe der Nation“

Sport / 08.10.2019 • 21:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
David Alaba anlässlich des FC-Bayern-Oktoberfestbesuches in Begleitung von Shalimar Heppner.afp
David Alaba anlässlich des FC-Bayern-Oktoberfestbesuches in Begleitung von Shalimar Heppner.afp

Bayern-Star dürfte am Donnerstag gegen Israel wohl ausfallen.

Wien David Alaba hofft trotz seines Haarrisses in der Rippe weiter auf einen Einsatz im Heimspiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag (20.45 Uhr) in der EM-Qualifikation gegen Israel. „Natürlich hoffe ich, dass es sich in den nächsten 24 bis 48 Stunden so entwickelt, wie ich mir das vorstelle“, sagte der Bayern-München-Star. Die Verletzung, die er sich vergangene Woche in der Champions League zugezogen hatte, wird laut Alaba derzeit intensiv manuell, mit Lymphtherapie und mit Tabletten behandelt. „In 24 Stunden ist sehr viel machbar“, betonte der 27-Jährige. „Jeder Tag ist da sehr, sehr wichtig“, meinte auch Teamchef Franco Foda. Entscheidend dürfte die Schmerzsituation sein. Sollte sich ein Einsatz gegen Israel noch nicht ausgehen, ist noch das folgende Schlüsselspiel am Sonntag in Slowenien eine Option.

Der Wunsch des Spielers

Trotz anfangs ablehnender Äußerungen von Bayern München bezüglich einer Abstellung wollte Alaba unbedingt zum ÖFB-Team reisen. Die Gespräche, die Foda mit Bayern-Sportdirektor Hasan Saliha­midzic geführt hatte, seien ebenso „sehr positiv“ verlaufen wie seine eigenen, berichtete Alaba. „Uns allen ist bewusst, dass es eine sehr, sehr wichtige Woche für uns ist. Da wollte ich natürlich dabei sein, um dem Team wie auch immer zu helfen“, erklärte der 71-fache Nationalspieler.

Teamchef ist zuversichtlich

Der Teamchef will sich davon nicht entmutigen lassen. Die ÖFB-Auswahl habe schon in den vergangenen Spielen „eindrucksvoll bewiesen“, dass sie verletzungsbedingte Ausfälle gut kompensieren könne. „Wir hatten immer wieder das eine oder andere Problem und haben dann Lösungen gefunden“, erklärte Franco Foda. „Jetzt gilt es einfach auch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dann werden wir uns am Donnerstag gut präsentieren, davon bin ich überzeugt.“

Auch auf der Rechtsverteidigerposition muss Foda nach Lösungen suchen. Stefan Lainer fällt gegen Israel und gegen Slowenien aus. Möglicherweise wird Stefan Posch die Rolle übernehmen, zumal der 21-Jährige auch zuletzt bei Hoffenheim auf dieser Position zu überzeugen wusste. Möglich ist aber auch die Umstellung auf eine Dreierkette.