Staufenlauf neu verspricht viel Spannung

Sport / 08.10.2019 • 21:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zwei, die sich auf den Staufenlauf freuen: Andreas Gehrer und Jakob Mayer (r.).adam
Zwei, die sich auf den Staufenlauf freuen: Andreas Gehrer und Jakob Mayer (r.).adam

Titelverteidiger Daniel Zugg fehlt bei der 13. Auflage.

Dornbirn Es sind nur gut 3,7 km, aber es warten knapp über 1000 Höhenmeter auf die Athleten. Der Staufenlauf fordert, und das wissen auch die Veranstalter. Die 13. Auflage, am Sonntag ab 10 Uhr, wird neu vom Radverein und Alpenverein Dornbirn organisiert und erlebt eine kleine Revolution. Denn die Teilnehmer werden nicht mehr alle in 30-Sekunden-Abständen auf die Strecke geschickt, sondern die Besten werden sich in diesem Jahr vom Start (Karren-Talstation) weg heiße Duelle liefern können. So werden die Top-10 in jeweils zwei Fünfergruppen das Rennen aufnehmen. Zu den besten fünf zählen dabei neben den beiden Top-Athleten Jakob Mayer und Andreas Gehrer auch Altachs Konditionstrainer Martin Hämmerle oder der Tiroler Bergläufer Florian Zeisler.

Große Frage: Mit oder ohne Stöcke

„Der neue Startmodus liegt mir“, ist Mayer überzeugt. Der 28-Jährige, der in diesem Jahr die Schanzenläufe „Red-Bull-400“ dominierte, fühlt sich zum Ende der Saison zwar nicht mehr in Bestform, dennoch strebt er wieder eine Zeit um die 36 Minuten an. Im Vorjahr wurde er in 37:01 Minuten gestoppt und war damit Zweiter hinter Daniel Zugg, der mit 35:02 den Streckenrekord pulverisierte. Heuer fehlt der 26-jährige Skibergsteiger aufgrund eines Trainingskurses mit dem Nationalteamkader. Wie Zugg wird sich auch Triathlet Gehrer (38) mit Stöcken die Strecke auf seinen Hausberg in Angriff nehmen. „Der Staufen ist die Grundlage meiner Karriere“, erzählt er. Rund zwei- bis dreimal pro Woche, insgesamt 50 bis 70 Mal im Jahr, sei er auf der Staufenstrecke anzutreffen. Dennoch sieht er sich nicht als Favorit, aber: „40 Minuten, das müsste zu schaffen sein.“ VN-cha

„Eigentlich sollte mir der neue Modus liegen, wenn ich die Gegner vor mir habe.“