Neuer Kombi-Modus soll Chance für Speedfahrer verbessern

Sport / 09.10.2019 • 22:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zürich Der Internationale Skiverband (FIS) hat beim Herbst-Meeting in Zürich den Ablauf der Wettkämpfe in der Alpinen Kombination und der Parallelrennen angepasst. In der Kombi werden nach dem Speedbewerb (bevorzugt Super-G aber auch Abfahrt möglich) die Top-30 nicht mehr umgedreht, sondern der schnellste Speedfahrer startet im Slalom mit der Nummer 1.

Das soll für größere Chancengleichheit sorgen. Das aktuelle Kombi-Format hatte die Techniker deutlich begünstigt. In der kommenden Weltcup-Saison sind in der vor nicht allzu langer Zeit schon totgesagten Kombination für die Herren drei Bewerbe in Bormio, Wengen und Hinterstoder vorgesehen, für die Frauen in Val d‘Isere, Altenmarkt-Zauchensee, Crans-Montana und La Thuile gleich vier.

Die Parallelrennen sollen TV-freundlicher, sprich kompakter werden. Sie beginnen künftig mit einem Qualifikationslauf, die besten 32 bestreiten den eigentlichen Wettkampf. Die erste Runde umfasst Hin- und Rücklauf, ab dem Achtelfinale geht es im K.o.-System mit nur jeweils einem Lauf weiter.

Das Weltcup-Finale 2023 findet wieder in Grandvalira Soldeu statt. Der Ort in Andorra hat auch das jüngste Finale im März 2019 ausgetragen und erhielt den Vorzug gegenüber Lenzerheide und Kvitfjell. Die kommenden Finali gehen in Cortina d‘Ampezzo (2020), Lenzerheide (2021) und Meribel/Courchevel (2022) in Szene.